Rehdener legen sich für traditionelle Marktveranstaltung mächtig ins Zeug

„Weihnachten ist in diesem Jahr etwas anders…“

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Die Klasse R 3b backte Waffeln und bot Kekse und Brotaufstriche zur Finanzierung ihrer Klassenfahrt an.

Rehden - Einmal mehr eine runde Sache war der 14. gemeinsame Weihnachtsmarkt der Samtgemeinde Rehden und der Werbegemeinschaft „Wir“ am Sonnabend. Ausrichter war in diesem Jahr die Gemeinde Rehden an der Schützenhalle.

Und alle zogen wieder an einem Strang, um die Veranstaltung zu einem gelungenen Ereignis werden zu lassen. Die Verkaufsstände und -hütten waren zu einem Rundling aufgebaut, in dessen Mitte eine prachtvolle Tanne den Platz schmückte. Um sie herum luden Strohballen zum Sitzen ein, Feuerkörbe strahlten Wärme ab. Diese war durchaus angebracht, denn es wehte ein bisweilen eisiger Wind, bei jedoch herrlichem Sonnenschein.

Vor den Ständen und Hütten waren Holzhackschnitzel aufgeschüttet. Sie sorgten nicht nur für trockene Füße, „sondern sind auch gut gegen die Kälte von unten, wenn man etwas länger davor verweilt“, merkte Andreas Evers von der Feuerwehr an.

Erfreuen konnten sich die Besucher, die insbesondere am Nachmittag in Scharen herbeiströmten, an einem Hobby- und Kleinkunstmarkt, an Schmuck, Strickwaren, Handarbeiten, Tees, Kerzen und Marmeladen, um nur einige zu nennen.

Reichlich war das Angebot an Kulinarischem, sowohl in fester als auch in flüssiger Form. „Wenn ich an jeder Hütte, die Heißgetränke anbietet, eines mit Schuss zu mir nehme, ist der Tag für mich gelaufen“, meinte Wilhelm Dückering.

Erstmals vertreten auf dem Weihnachtsmarkt war die Flüchtlingshilfe Rehden. Asylbewerber unterschiedlichster Herkunft boten mit Unterstützung örtlicher Flüchtlingshelfer Spezialitäten aus ihren Heimatländern an, wofür sie sich mächtig ins Zeug legten. „Es sind größtenteils sehr sympathische Leute, die auch bei uns ihren Weg machen werden“, war sich Manfred Koch sicher.

Vorweihnachtliche Stimmung verbreiteten musikalisch der DRK-Kindergarten, der Shanty-Chor, der Posaunenchor und die Dümmermusikanten, bevor die Weihnachtsparty in der Schützenhalle das Ende einläutete.

Begonnen hatte der Markt mit einem plattdeutschen Gottesdienst in der Schützenhalle mit Pastorin Edith Steinmeyer aus Wagenfeld und Akteuren der dortigen Freilichtbühne. Sie hatten die Geschichte einer Familie aufgeführt, die von Bremen nach Wagenfeld umgezogen war – mit all ihren Problemen. „Das Thema ist sehr tagesaktuell, wenn man es auf die Flüchtlingssituation überträgt“, meinte Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch in seiner kurzen Eröffnungsansprache. „Weihnachten ist in diesem Jahr etwas anders“, ergänzte er. Er dankte Pastorin Steinmeyer und den Wagenfeldern für diese „kommuneübergreifende Unterstützung“ und stieß mit ihnen auf das Gelingen der Veranstaltung mit einem Heißgetränk an. Rehdens Bürgermeister Wilhelm Grelle dankte ebenso wie Bloch allen am Markt Beteiligten für deren riesiges Engagement.

hwb

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