Veranstalter und Schausteller ziehen Bilanz

Rehdener Herbstmarkt: „Alles gut gelaufen“

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Gut besucht war die traditionelle Herbstmarkt-Nachbesprechung im Saal der Rehdener „Ratsstuben“. Kritische Anmerkungen gab es ebenso wenig wie gravierende Änderungsvorschläge oder Verbesserungswünsche.

Rehden- Kritische Anmerkungen gab es gar nicht, und gravierende Änderungsvorschläge oder Verbesserungswünsche waren ebenso wenig zu hören. Deutliche Indizien dafür, dass bei der Ausgestaltung des Rehdener Herbstmarktes in der Vergangenheit alles rund gelaufen ist. Und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern.

Mit der Erkenntnis gingen Marktmeister Bernd Hardemann, der kommunale Marktausschuss mit Bernd Tinnemeyer an der Spitze und Bürgermeister Wilhelm Grelle am Donnerstagabend aus der gut besuchten Nachbesprechung zum Herbstmarkt 2017 im Saal der „Ratsstuben“. „Alles gut gelaufen“, war von beiden Seiten zu hören, von den Marktverantwortlichen der Gemeinde ebenso wie von den Aus- und Schaustellern. Die Beteiligten haderten lediglich mit dem Wetter. Die Witterungskapriolen reichten von starkem Sturm am Tag vor Marktbeginn über Dauerregen an den beiden ersten Markttagen bis zu Sonnenstrahlen am Sonntagnachmittag.

„Der letzte Tag hat vom Besuch her die beiden vorhergegangenen Tage noch ein wenig glatt gezogen“, resümierte Bürgermeister Wilhelm Grelle im ersten Teil der abendlichen Manöverkritik, „deswegen können wir alles in allem wohl wieder zufrieden sein.“ Lob zollte der Ratsvorsitzende Marktmeister Bernd Hardemann und dem Marktausschuss für deren hervorragende organisatorische Arbeit, und Dank sagte er den weit mehr als hundert Aus- und Schaustellern, „denn ohne euch wäre unser Markt überhaupt nichts wert.“

Offenes Ohr für Wünsche

„Feuer frei“, eröffnete Bernd Hardemann nach einem gemeinsamen Essen den Reigen der Statements. Er erinnerte gegenüber dem Vorjahr an ein paar Veränderungen im Bereich des Aufbaus und versprach, auch weiterhin ein offenes Ohr für Wünsche und Anregungen der Beteiligten zu haben. „Das geht nicht immer, wir versuchen aber, es hinzukriegen“, sagte er zu.

Der Marktmeister freute sich, dass trotz der widrigen äußeren Bedingungen alle Tagesveranstaltungen im Festzelt gut gelaufen seien: Eröffnungsfeier, Seniorennachmittag, Zeltgottesdienst, Dorfauktion und Modenschau. „Und auch die abendlichen Events waren recht gut besucht“, resümierte Hardemann.

Für das nächste Jahr sagte der Marktmeister zu, von Beginn an mehr Heizungskapazitäten für die Zelte einzuplanen. „Dann wird der Herbstmarkt von Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Oktober, gefeiert“, gab er als Termin bekannt. Mit Freude merkte er an, dass sich bereits wieder zahlreiche Aussteller um einen Standplatz in der Gewerbeschau beworben hätten.

Länger diskutiert wurde über den Wunsch einer Ausstellerin, am Abend des ersten Markttages im Bereich des Gewerbezeltes einen internen Ausstellertreff zu organisieren. „Einfach nur, um sich besser kennenzulernen und noch kurz miteinander zu klönen“. Während der Vorschlag aus Gründen der Unübersichtlichkeit bei der Bewachung des Gewerbezeltes zunächst auf wenig Gegenliebe stieß, fand das Angebot der Betreiber des „Ratsstuben-Ecks“, den Gastronomiebereich des Gewerbezeltes noch ein bis zwei Stunden länger geöffnet zu lassen, die uneingeschränkte Zustimmung der Anwesenden. „Es ist einen Versuch wert“, waren sich Veranstalter und Aussteller einig.

Angeregt wurde zudem, in Zukunft auch über ein gemeinsames Aussteller-Frühstück nachzudenken und die Heizungen bereits während des Standaufbaus am Donnerstag auf Betriebstemperatur zu bringen.

Frühlingsmarkt beworben

Daniela Buschermöhle aus dem Vorstand der Werbegemeinschaft in der Samtgemeinde Rehden (Wir) appellierte an die Aussteller, sich am 28. und 29. April nächsten Jahres auch am Frühlingsmarkt am Gasspeicher zu beteiligen, und eine Ausstellerin fragte an, ob es die Möglichkeit gebe, das Standgeld für Kleingewerbetreibende ein wenig zu reduzieren, „ansonsten gehen Kleingewerbe und Kunsthandwerk noch weiter zurück.“

Helmut Elver regte abschließend an, die Standgebühren auch für Vereine zu senken, „dann sind ganz sicher weitere örtliche Vereinigungen bereit, einen Informationsstand im Gewerbezelt aufzubauen.“ 

ges

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