Anwohnerwünsche berücksichtigt

Rat Rehden bringt Planung für Baugebiet „Mühlenweg/Wähaus-Ehrling“ auf den Weg

Das neue Baugebiet „Mühlenweg/Wähaus-Ehrling“ grenzt direkt an die vorhandene Bebauung an.
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Das neue Baugebiet „Mühlenweg/Wähaus-Ehrling“ grenzt direkt an die vorhandene Bebauung an.

Rehden – Mit ein paar Änderungen im Vergleich zum Entwurf aus dem Bauausschuss hat der Rat der Gemeinde Rehden einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Mühlenweg/Wähaus-Ehrling“ gefasst. In dessen Geltungsbereich soll auf 36 Hektar ein neues Baugebiet mit rund 40 Grundstücken entstehen, das in zwei Abschnitten vermarktet werden soll.

Die Verwaltung hat nach Beratung im Verwaltungsausschuss im abgeänderten Entwurf einige Anregungen von Mitgliedern des Bauausschusses und Anwohnern aufgenommen. Der Aspekt, der den Nachbarn des künftigen Baugebiets die größten Sorgen bereitet, ist die Firsthöhe der neuen Wohnhäuser. Sie war zunächst durchgängig auf 10,50 Meter begrenzt. Das sei viel zu hoch, beklagten einige der 15 Zuhörer im Bauausschuss, die eine erdrückende Wirkung der Neubauten, insbesondere der derzeit im Trend liegenden Stadtvillen fürchten.

Im neuen Entwurf ist die Firsthöhe im zweigeschossigen Bereich auf zehn Meter festgesetzt. In der an das vorhandene Baugebiet angrenzenden Grundstückszeile, in der nur eingeschossige Bauweise zugelassen ist, ist die Fisthöhe nun auf neun Meter begrenzt.

Bemessungsgrundlage für die Gebäudehöhe ist die Höhe der Erschließungsstraße im Grundstücksbereich. Auch hier wurde ein bisschen nachjustiert. Bisher durfte der Erdgeschossfußboden diesen Bezugspunkt um 50 Zentimeter übersteigen, jetzt sind es nur 25 Zentimeter.

In den Entwurf aufgenommen wurde auch der Vorschlag des Bauausschuss-Vorsitzenden Bernhard Lanz (WGR), in der ersten Grundstücksreihe an der nördlichen Grenze entlang des Mühlenwegs ebenfalls eingeschossige Bauweise festzusetzen. Dort hatte der Planer zunächst Zweigeschossigkeit vorgesehen.

Bezüglich der Steingärten waren sich beide Fraktionen einig, dass sie, wenn sie zu große Ausmaße annehmen, zwar nicht schön sind, man sie aber auch nicht ganz verbieten möchte. Gemeindedirektor Hartmut Bloch schlug vor, dass die Verwaltung beim Verkauf an die Käufer appelliert, es mit den Steingärten nicht zu übertreiben. Sollte sich in den anderen Baugebieten in den nächsten Monaten abzeichnen, dass sich der Trend verstärkt, könne man die Festsetzungen im laufenden Verfahren immer noch ändern, so Bloch.

Die Größeneinteilung der Grundstücke, die in der Einwohnerfragestunde des Bauausschusses diskutiert wurde, kam im Rat nicht zur Sprache. Sie ist aber auch nicht Teil des aktuellen Planverfahrens, sondern wird später festgelegt. Als nächster Schritt steht die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an, in deren Rahmen die Bürger Anregungen und Bedenken vorbringen können, mit denen sich der Rat dann in der nächsten Entscheidungsrunde befassen wird.

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