Nina Fuchs aus Hemsloh ist „Yakeco“-Beraterin

Partys für den „grünen Fußabdruck“

Beraterin Nina Fuchs aus Hemsloh steht zu 100 Prozent hinter den Yakeco-Produkten.
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Beraterin Nina Fuchs aus Hemsloh steht zu 100 Prozent hinter den Yakeco-Produkten.

Hemsloh – Von Strohhalmen aus Glas über ein festes Shampoo bis hin zu wiederverwendbaren Kaffeekapseln – das junge Unternehmen „Yakeco“ bietet nachhaltige Produkte auf sogenannten „Umweltpartys“ an, die den „grünen Fußabdruck“ stärken sollen.

2018 gründete Janine Bösel in Stuhr das Unternehmen Yakeco. Das Ziel: Kunden neben umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten auch Beratung zum Thema Müllvermeidung zu ermöglichen. „Wir wollen aufklären und die Möglichkeit bieten, den Alltag umweltbewusster und nachhaltiger zu gestalten“, sagt die gelernte Geophysikerin.

Die Produkte und die Thematik haben die 28-jährige Nina Fuchs aus Hemsloh derart überzeugt, dass sie nun als Beraterin Umweltpartys veranstaltet. Beruflich arbeitet die Mutter von zwei Kindern teilzeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Klinik in Diepholz. „Ich war zuerst nur Gastgeberin von Umweltpartys und habe mir Berater nach Hause eingeladen. Ich habe mich jedoch so sehr für das Thema interessiert, dass ich nun selbst Beraterin bin und Veranstaltungen mit Kunden führe“, so Fuchs. Sie sei begeistert von den Produkten und stehe zu 100 Prozent hinter diesen. „Die Begeisterung hat mich gepackt und ich kann gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.“

Alle Produkte aus dem Sortiment von Yakeco würden die Umwelt durch die Möglichkeit des Mehrfachgebrauchs entlasten und Müll vermeiden, erzählt sie. Zudem seien die Produkte gesünder für die Anwender, da keine Substanzen aus der Verpackung in die Produkte übergehen könnten. Viele der angeworbenen Produkte hätten einen sozialen Hintergrund. So würden beispielsweise solarbetriebene Sonnengläser in Südafrika hergestellt werden. Arbeitsplätze und eine gerechte Bezahlung stünden hierbei im Vordergrund, so die Beraterin aus Hemsloh.

Zur Auswahl der Produkte habe Gründerin Bösel rund ein Jahr gebraucht. Sie habe zu Beginn Kriterien ausgewählt, nach denen Unternehmen nachhaltig agieren würden. Artikel, die mit in das Yakeco-Sortiment aufgenommen wurden, mussten mindestens vier der neun Kriterien erfüllen. Diese lauten beispielsweise: „Zero-Waste“, plastikfrei, kurzer Lieferweg, recyclebar, oder auch vegan.

Der Firmenname setzt sich aus dem auf der Liste der bedrohten Tierarten befindlichen Großrind „Yak“ und dem Nachhaltigkeitswort „Eco“ zusammen. Bei dem „grünen Fußabdruck“ handelt es sich um ein Symbol, bei dem dieser durch nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln gestärkt werde. „Ich möchte mit meinem Handeln ein Vorbild für meine Kinder sein und ihnen eine grünere Zukunft ermöglichen“, erklärt die 28-Jährige. Um ihren Fußabdruck möglichst grün zu gestalten, nutzt Fuchs auch privat die Yakeco-Produkte, will mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und achtet beim Einkaufen darauf möglichst wenig Müll und Abfälle durch Verpackungen zu verursachen. Auch saisonale und regionale Produkte sind für die Mutter wichtig. Beim Fleisch achte sie auf Bio-Haltung.

Zielgruppen der Umweltpartys seien alle Menschen, die ihren Alltag umweltbewusster und nachhaltiger gestalten wollen. Bei den Veranstaltungen gebe es keine Mindestanzahl an Teilnehmern oder ein Mindestkaufwert. „Wir wollen den Kunden einfach eine schöne und informative Zeit bereiten“, so Fuchs. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage unter www.yakeco.de.

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