Landwirtschaftlicher Verein Diepholz zieht Bilanz

Noch mal drei Jahre für Kortenbruck und Lohaus

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Der Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins Diepholz (v.l.): Geschäftsführer Stefan Wöbse, Vorsitzender Wolfgang Johanning, Wilhelm Lohaus, Ulrich Kortenbruck und Theo Runge.

Rehden - Ulrich Kortenbruck aus Brockum und Wilhelm Lohaus aus Wagenfeld gehören für weitere drei Jahre dem Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins Diepholz an. Beide wurden am Mittwoch in der Jahreshauptversammlung des Vereins in den Ratsstuben in Rehden in ihren Ämtern bestätigt.

Neuer Kassenprüfer ist Uwe Finke. Den Wahlen vorausgegangen waren nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Johanning die Geschäfts- und Kassenberichte von Geschäftsführer Stefan Wöbse. Seinen Ausführungen zufolge war im Kalenderjahr 2017 im Landwirtschaftlichen Verein Diepholz „wieder einiges los“. Insgesamt drei Fahrten, zwei Vortragsveranstaltungen sowie die Generalversammlung standen ebenso auf dem Programm wie der landwirtschaftliche Ball.

Letzterer sei entgegen der Gewohnheit in den Ratsstuben gefeiert worden und nicht in der Kaiserhalle in Wagenfeld. „Ein Missverständnis kommunikativer Art zwischen uns und dem Wirt hat dazu geführt, dass die Kaiserhalle plötzlich eine Doppelbelegung hatte.Die 180 Gäste zur Silberhochzeit waren schon eingeladen“, führte Wöbse als Grund an. 

Es sei nur gut gewesen, dass dieses Missverständnis „noch rechtzeitig“ aufgefallen sei und die Ratsstuben sofort eine Zusage gegeben hätten. Mehr als 200 Gäste hätten den feierlichen Rahmen für die Übergabe der Meisterbriefe an 24 neue Landwirtschaftsmeister gebildet.

Mehrere Ausflüge gemacht

Dieser Abschlussveranstaltung des Jahres waren laut Wöbse eine Tagesfahrt ins Münsterland, eine mehrtägige Sommerreise nach Brüssel sowie eine Mehrtagesfahrt der „Oldies“ in die Region von Cottbus, Lübben und dem Spreewald vorausgegangen. Allesamt seien sie beeindruckende Fahrten gewesen, auch wenn es wahrscheinlich schönere Städte gebe als Brüssel, „aber dort gewesen sollte man sein“, meinte der Geschäftsführer.

Nicht unerwähnt ließ Wöbse die gemeinsame Informationsveranstaltung des Vereins und des Kreislandvolkverbandes im November in den Ratsstuben in Rehden. Referentin war Rechtsanwältin Sabine Speckmann aus Wagenfeld zum Thema „Gut versorgt mit Vollmachten und Verfügungen“. 

„Vorsorge ist besser als Nachsorge“ sei der Slogan Speckmanns gewesen. „Ein wirklich guter Vortrag, der sicherlich auch noch ein paar mehr Zuhörer als die gut 50 Interessierten verdient gehabt hätte“, meinte Wöbse.

Seinem Kassenbericht konnten die Anwesenden entnehmen, dass der Verein im vergangenen Jahr ein leichtes Plus erwirtschaftet hatte.

hwb

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