Gemeinde sieht anhaltend hohe Nachfrage

Neues Baugebiet in Planung

Rehden - Während die Vermarktung der 20 Grundstücke im neuen Baugebiet „Schulstraße III“ im Süden Rehdens gerade erst begonnen hat, plant die Gemeinde schon die Ausweisung weiterer Wohnbauflächen. Der Bau-, Wege-, Gewässer- und Umweltausschuss votierte am Mittwochabend einstimmig dafür, das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan „Schulstraße IV“ zu starten.

Das etwa 6660 Quadratmeter große Areal befindet sich im Dreieck zwischen Schulstraße und Fladderweg und grenzt direkt an den dritten Abschnitt des vorhandenen Baugebiets an. Vorgesehen sind acht Grundstücke mit einer Größe von 700 bis 900 Quadratmetern, die über eine Zufahrt von der Schulstraße inklusive Wendehammer erschlossen werden sollen. 

Die Gebäude entlang der Schulstraße sollen laut Gemeindedirektor Hartmut Bloch in eingeschossiger Bauweise errichtet werden und sich damit an die Bebauung auf der gegenüberliegenden Straßenseite anpassen. Für die Gebäude entlang des Fladderwegs sind zwei Geschosse zulässig. Die Gebäudehöhe wird auf zehn Meter begrenzt. Es sind ausschließlich Ein- und Zweifamilienhäuser zugelassen.

Bloch begründete das Vorhaben mit der weiterhin hohen Nachfrage nach Bauplätzen in der Gemeinde, die durch die vorhandenen Grundstücke nicht gedeckt werden könne. Im 2016 eingerichteten Abschnitt „Schulstraße II“ sind laut Bloch noch fünf der 32 Bauplätze frei. Für die 20 Grundstücke im dritten Abschnitt, für das die Planungen erst im Sommer dieses Jahres abgeschlossen wurden, haben sich demnach 60 Interessenten vormerken lassen, die derzeit angeschrieben werden.

Die Verwaltung strebt ein beschleunigtes Verfahren mit frühzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit an. Die Vermarktung der Bauplätze soll allerdings erst beginnen, wenn die Grundstücke in den übrigen Baugebieten weitestgehend vergeben sind.

Einwohner Dieter Plaggemeyer bewerte während der Einwohnerfragestunde positiv, dass die Ausweisung von Baugrundstücken mit dem aktuellen Vorhaben wieder Richtung Ortskern wandere. Ob dies auch künftig geplant sei, fragte er mit Blick auf den Flächenverbrauch im Außenbereich. Der Gemeindedirektor verwies auf innerörtliche Verdichtung und Programme wie „Jung kauft Alt“ und betonte, für die Entwicklung der Gemeinde nach außen möglichst keine hochwertigen Ackerflächen nutzen zu wollen. 

mer

Rubriklistenbild: © dpa

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