Umgestaltungsmaßnahmen sollen Verkehrssicherheit erhöhen

Neue Bushaltestelle und „Mini-Kreisverkehr“

Die Bushaltestelle an der Schulstraße soll umgestaltet werden. In „Sägezahnform“ soll sie das An- und Abfahren sowie das Ein- und Aussteigen erleichtern. - Foto: Jendrusch

Rehden - Die Gemeinde Rehden erhofft sich durch die Baugebiete an der Schulstraße einen Einwohnerzuwachs (wir berichteten). Doch es soll nicht nur neuer Baugrund entstehen, auch der schon bestehende, innerörtliche Bereich soll neu gestaltet und aufgewertet werden. Besonders drei Straßen stehen dabei im Fokus.

Verschiedene Maßnahmen an Poststraße, Schulstraße und Mühlenweg sollen Optik und Verkehrssicherheit verbessern. Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung stellten die Diplom-Ingenieure Katja Jungblut und Gunter Ruwenstroth von der „Verkehrs- und Regionalplanung GmbH“ aus Lilienthal den Ratsmitgliedern ihre Vorstellungen anhand einer Power-Point-Präsentation vor. Ein Überblick über die wichtigsten Maßnahmen: Für diverse Gehwege soll es ein neues Pflaster geben. Wichtig sei vor allem auch ein neuer Unterbau, damit die neuen Platten möglichst lange halten. Auch eine Verbreiterung der Wege soll realisiert werden. „Die meisten Gehwege sind etwa 1,50 Meter breit“, führte Ruwenstroth aus. „Die heutige Norm liegt bei zwei Metern.“ Bei nicht so stark frequentiertren Wegen soll die alte Breite erhalten bleiben.

An der Kreuzung Poststraße/Mühlenweg soll ein sogenannter Mini-Kreisverkehr entstehen. Durch ein gewölbtes Pflaster in der Kreuzungsmitte und angedeutete Inseln an den Straßen sollen Autofahrer ihre Geschwindigkeit verlangsamen. Ein Vorteil für Schüler und Besucher beziehungsweise Bewohner des Seniorenzentrums. „Die Wölbung stellt für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Lastwagen kein Problem dar. Die können dort problemlos drüberfahren“, klärte Ruwenstroth die Ratsmitglieder auf.

Eine Umgestaltung steht auch an den Bushaltestellen vor Ober- und Grundschule an. Der Haltestreifen verläuft zurzeit parallel zur Fahrbahn der Schulstraße. In Zukunft sollen die Busse in „Sägezahnform“ halten. Dies hat laut Planungsbüro den Vorteil, dass die Fahrzeuge unabhängig voneinander an- und abfahren können. Gerade zu Stoßzeiten könne das bei der bisherigen Form, bei der die Busse hintereinander halten, problematisch werden. Die neue Form habe zudem den Vorteil, dass sich der Ein- und Aussteige- beziehungsweise der Wartebereich der Schüler vergrößere.

An der T-Kreuzung Schulstraße/Schillerstraße soll eine Pflanzinsel den Verkehr „brechen“. Der Kreuzungsbereich soll durch rotes Verbundpflaster zudem besser sichtbar gemacht werden. Die rote Pflasterung soll auch im bereich Poststraße/Schulstraße/Eichendorffstraße verlegt werden.

Gemeindedirektor Hartmut Bloch sagte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass mit dem Beginn der Maßnahmen im Herbst zu rechnen sei. Im Vorfeld seien noch Details zu klären. 

mj

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