Für die Neubaugebiete in Rehden und Wetschen wird es richtig schnell / 200 Megabit pro Sekunde

Ein Netz ganz aus Glasfaser

Klaus Karneth (Telekom, links) erläuterte vor dem Haus der Familie Schilling, Schulstraße 36, in Rehden die Technik der Glasfaser. Aufmerksame Zuhörer sind Andreas Evers (v.r.), Ralf Lammers (beide Samtgemeinde Rehden), Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch, Michaela Schilling und Nicole Schweitzer (Telekom). - Foto: Benker

Rehden - Für die Neubaugebiete „Schulstraße“ in Rehden, „Klürmoors Wiesen“ und „Am Reitplatz II“ in Wetschen wird es jetzt richtig schnell: Die Telekom hat hier ihr Netz mit Glasfaser ausgebaut. Diese Technik wird als „Fibre to the Home“ (FTTH) bezeichnet – auf Deutsch: „Glasfaser bis nach Hause“. Damit sind ab sofort Geschwindigkeiten bis zu 200 MBit/s beim Herunterladen und 100 MBit/s beim Heraufladen möglich.

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis nach Hause verlegt und endet erst dort, wo sich die Telefonbuchse befindet. Daten, Filme und Musik können in einer Glasfaser rasend schnell übertragen werden.

„Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar. Mit der Glasfaser bis ins Haus haben nun die ersten Neubürger in den Baugebieten den bestmöglichen Anschluss erhalten“, freute sich gestern Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch und ergänzte: „Zusammen mit dem Landkreis Diepholz setzen wir uns kontinuierlich für eine weitere Verbesserung des Breitbandangebotes ein.“

Betroffen sind in den genannten Wohngebieten 90 Wohnhäuser, was Bloch als „gutes Ergebnis für unsere Region“ bezeichnete. Es werden keine Kupferanschlüsse mehr gebraucht. „Und an die Leitungen brauchen wir nicht mehr ran“, ergänzte Ralf Lammers, Leiter Zentrale Dienste.

Klaus Karneth, Beauftragtter für den Breitbandausbau in Niedersachsen bei der Deutschen Telekom, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass jeder Bauherr bei der Verkabelung im Haus daran denken solle, dass er Glasfaseranschluss habe. Kupferleitungen wären dann fehl am Platze.

In den Wohngebieten wurden entsprechende Leerrohre verlegt. Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis in die Wohnung oder ins Haus verlegt und endet erst hinter der Wohnungstür – bereit für den Anschluss von Telefon, Internet und Fernsehen. Die Signale werden optisch übertragen. Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde angeboten. In weiteren Schritten werden noch höhere Geschwindigkeiten möglich sein.

Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Die Kunden müssen aktiv werden. Interessenten für einen neuen Anschluss können sich unter folgenden Adressen informieren, welche Produkte an ihrem Wohnort möglich sind: Uwe´s Laden, Wagenfeld, und Euronics XXL, Diepholz.

Weitere Informationen für Bauherren zum Glasfaser-Hausanschluss gibt es unter der kostenfreien Telefonnummer der Bauherrenberatung (0800) 3301903. Zu den Produkten gibt es die aktuellen Informationen im Internet. J hwb

www.telekom.de

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