Mehr Aufnahmen als Abgänge

Positive Entwicklung bei der Jugendfeuerwehr Barver

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Die aktuelle Führungsriege der Jugendfeuerwehr Barver mit Jugendfeuerwehrwartin Franziska Bülker (rechts).

Barver - Einen positiven Aufwärtstrend bezüglich der Mitgliederzahlen verkündete Franziska Bülker, Jugendfeuerwehrwartin der Freiwilligen Feuerwehr Barver, während der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus. „Wir nehmen mehr neue Mitglieder auf, als wir gehen lassen müssen. Und bei denen die gehen, handelt es sich fast ausschließlich um altersbedingte Abgänge“, betonte Bülker.

Positiv sei ebenfalls, dass es eine hundertprozentige Quote gebe, was die Übertritte in die aktive Wehr betreffe. „Profitiert haben wir allerdings auch von der Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde. Bereits fünf Kinder fanden auf diesem Weg schon zur Jugendfeuerwehr Barver“, sagte Bülker.

Dieses unterstrich auch Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt in seinen Grußworten. „Wir haben eine durchweg sehr gut funktionierende Jugendarbeit“, so Schmidt. Da sei es selbstverständlich, dass der Jugendwehr jede Art von Hilfe für das anstehende Großevent im Jahre 2019 sicher sei. In dem Jahr wird in Barver das Kreiszeltlager ausgerichtet. Alle Feuerwehren der Samtgemeinde haben laut Schmidt ihre Hilfe zugesagt. Auch die Verwaltung hat laut Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch bereits einige Räder in Gang gesetzt, um dieses Event zu einer unvergesslichen Veranstaltung werden zu lassen. Er dankte den Betreuern für ihre hervorragende Arbeit, vergaß aber auch die Jugendlichen nicht, die schon in ihren jungen Jahren dazu bereit seien, verantwortungsvolle Posten zu übernehmen. Früh Verantwortung übernehmen sei eine sehr positive Eigenschaft, die schon lange nicht mehr selbstverständlich sei.

Rund 400 Stunden im Jahr

Die Glückwünsche des Verwaltungschefs gingen an alle neu beziehungsweise wiedergewählten Amtsinhaber. Der Bürgermeister von Barver, Hans-Hermann Borggrefe, schloss sich den Glückwünschen seiner Vorredner an und sicherte seitens der Barveraner Bevölkerung ebenfalls jede Hilfe für das anstehende Zeltlager zu.

Dass die Mitgliedszahlen in sämtlichen Jugendfeuerwehren steigen, wusste Samtgemeindejugendfeuerwehrwartin Tanja Rempe zu berichten. Durchschnittlich brächten die Betreuer rund 400 Stunden im Jahr für die Jugendfeuerwehr auf, neben dem Dienst in der aktiven Feuerwehr wie Tanja Rempe hervorhob. Auch sie freue sich sehr auf das Großevent in 2019 und habe selbstverständlich schon eine wichtige Aufgabe im Gesamtkonzept übernommen.

Sichtlich erleichtert zeigte sich Ortsbrandmeister Dirk Hardemann für die schon jetzt durchweg positiven Rückmeldungen und Hilfsangebote, die von allen Seiten an das Organisationsteam herangetragen würden. „Mit einer so starken Gemeinschaft im Rücken werden wir zwar zielorientiert aber auch mit einer großen Portion Sicherheit an das Projekt Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2019 herangehen“, sagte Hardemann. Anfang kommenden Jahres werde sich das Organisationsteam intensiv um das Thema Helfersuche kümmern.

Hervorragend geführte Kasse

Gegen den verlesenen Jahresbericht von Felix Lampe gab es keinerlei Einwände. Aktuelle Zahlen zum derzeitigen Kassenstand der Jugendfeuerwehr gab Mario Oldenburg stellvertretend für Vivien Klapproth bekannt. Für die Kassenprüfer bescheinigte Jürgen Hartmann eine hervorragend geführte Kasse und beantragte die Entlastung des Kommandos, diese wurde einstimmig beschlossen.

Bei den anstehenden Wahlen gab es einige altersbedingte Veränderungen. Neuer Jugendsprecher ist ab sofort Bennet Segelhorst, als seine Stellvertreterin konnte Sophia Wenck gewonnen werden.

In ihren Posten bestätigt wurden Sören Lampe als Schriftführer und Domenik Grewe als dessen Stellvertreter. Als neue Betreuer stehen künftig Jannis Sandrock, Markus Seißenschmidt und Nico Scheland zur Verfügung. Neben Thomas Buschmann werden Tim Hardemann und Holger Schilling die Kasse prüfen. J vm

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