Bürgermeister-Kandidat im Interview

Magnus Kiene möchte Entwicklung der Samtgemeinde Rehden mitgestalten

Der Wetscher Magnus Kiene möchte neuer Bürgermeister der Samtgemeinde Rehden werden.
+
Der Wetscher Magnus Kiene möchte neuer Bürgermeister der Samtgemeinde Rehden werden.

Rehden – Magnus Kiene kandidiert für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters in Rehden. Der in Wetschen wohnende Diplom-Verwaltungsbetriebswirt und stellvertretende Fachdienstleiter im Veterinäramt des Landkreises Diepholz möchte künftig die Geschicke der Kommune als Nachfolger von Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch leiten. Wählergemeinschaft und SPD unterstützen die Kandidatur Kienes, der nach eigener Aussage parteilos ist.

Was den 44-Jährigen am Amt des Verwaltungschefs reizt und welche Themen ihm besonders wichtig sind, erläutert er im Interview.

Wie ist es zu Ihrer Kandidatur gekommen? Wurden Sie von einer Partei angesprochen oder haben Sie selbst die Initiative ergriffen?

Die Frage, wer für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters kandidiert, hat mich schon seit Längerem beschäftigt. Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne, Samtgemeindebürgermeister zu werden, habe ich sofort mit „ja“ geantwortet. Die Entscheidung zur Kandidatur habe ich dann gemeinsam mit meiner Familie getroffen.

Was reizt Sie an der Aufgabe?

Die Entwicklung der Kommune mitzugestalten, in der ich lebe – etwas Spannenderes kann ich mir nicht vorstellen!

Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation der Samtgemeinde Rehden?

Die Samtgemeinde hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Es wurden viele Dinge umgesetzt, die für uns als Einwohner Lebensqualität ausmachen. Genannt seien hier nur beispielhaft das Gesundheitszentrum, das Seniorenzentrum sowie die Dreifeldsporthalle.

Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe für diese positive Entwicklung?

Ein wesentlicher Faktor ist die Finanzkraft der Samtgemeinde. Durch die gute finanzielle Lage kann die Kommune ihren Einwohnern etwas bieten. Preiswerte Bauplätze, Förderungen und ähnliches – das alles sind neben der landschaftlichen Attraktivität Gründe für viele Menschen, die Samtgemeinde als Lebensmittelpunkt auszuwählen. Für die Zukunft stellt sich darum die Frage, wie die Finanzkraft erhalten werden kann. Es wird zum Beispiel wichtig sein, die Wirtschaft weiterhin zu unterstützen, bestehenden Unternehmen eine Entwicklung und die Ansiedlung neuer Unternehmen zu ermöglichen.

Welche Bedeutung hat die Wohnraumentwicklung in der Samtgemeinde Rehden?

Es ist sehr wichtig, die Nachfrage bedienen zu können. Solange eine Nachfrage da ist, sollte man sie weiter fördern. Dabei unterstütze ich auch den sozialen Wohnungsbau, denn bezahlbarer Wohnraum muss für alle da sein.

Gibt es weitere Themen, die Ihnen besonders wichtig sind?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die Bereitstellung von ausreichenden Betreuungs- und Bildungsangeboten für Kinder. Auf der anderen Seite müssen Betreuungs- und Hilfsangebote für die Seniorinnen und Senioren in unserer Samtgemeinde berücksichtigt werden. Die Generationengerechtigkeit ist mir wichtig: die gute Finanzlage der Samtgemeinde muss erhalten werden, Gebäude der Kommune sollten hohe energetische Standards erfüllen und Nachhaltigkeit wo immer es geht thematisiert werden.

Welchen Stellenwert haben für Sie Bürgernähe und Transparenz?

Mir ist wichtig, auf die Menschen einzugehen und bei Entscheidungen mit Akteuren auf allen Ebenen ins Gespräch zu kommen. Bei der Weiterentwicklung der Samtgemeinde sollen die Einwohner aktiv mitgenommen werden. Dabei spielt der Informationsaustausch in beide Richtungen eine große Rolle – die Einwohner sollen eigene Ideen einbringen können.

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Ihren Wahlkampf gestalten werden? Denn die Möglichkeit, bei Veranstaltungen mit Wählern ins Gespräch zu kommen, gibt es ja in der nahen Zukunft nicht.

In der jetzigen Situation werde ich nicht von Haus zu Haus gehen können. Es ist für mich aber sehr wichtig, mit den Einwohnern ins Gespräch zu kommen und allen die Möglichkeit zu geben, mich kennenzulernen. In welcher Form die persönliche Vorstellung konkret stattfinden kann, wird sich zeigen. Eine Vorstellungstour durch die einzelnen Gemeinden wird es – in welcher Form auch immer – geben. In den nächsten Tagen werde ich damit beginnen, in den sozialen Netzwerken sowie auf meiner Homepage über mich und meine Kandidatur zu informieren. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, mich zu auch zu kontaktieren, wenn sie Fragen im Zusammenhang mit meiner Kandidatur haben.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Tipps für Erdbeeren auf dem Balkon und im Beet

Tipps für Erdbeeren auf dem Balkon und im Beet

Meistgelesene Artikel

Maskenpflicht gilt ab Samstag in Sulingen

Maskenpflicht gilt ab Samstag in Sulingen

Maskenpflicht gilt ab Samstag in Sulingen
Erwischt: Landwirt kippt Müll in den Wald

Erwischt: Landwirt kippt Müll in den Wald

Erwischt: Landwirt kippt Müll in den Wald
Landkreis Diepholz aktuell nicht von Corona-Notbremse betroffen

Landkreis Diepholz aktuell nicht von Corona-Notbremse betroffen

Landkreis Diepholz aktuell nicht von Corona-Notbremse betroffen
Konzept für Sulinger Netto-Markt-Areal offenbar weit gediehen

Konzept für Sulinger Netto-Markt-Areal offenbar weit gediehen

Konzept für Sulinger Netto-Markt-Areal offenbar weit gediehen

Kommentare