Ladesäule für E-Autos bei BTR-Logistik in Rehden aufgestellt

Alternative zu Benzin und Diesel

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Petra Rode, kaufmännische Angestellte bei BTR-Logistik, zeigt, wie die E-Ladestation an der Einfahrt zum Firmengelände funktioniert. Laut Unternehmen können alle handelsüblichen E-Fahrzeuge an die Säule angeschlossen werden.

Rehden - Alternative Möglichkeiten, ein Fahrzeug anzutreiben werden in Zukunft immer wichtiger. Das Öl reicht nicht ewig, ein Blick nach vorn ist da nicht verkehrt. Das dachte sich auch die Firma BTR-Logistik aus Rehden. Fahrer von E- oder Hybrid-Autos haben nun die Möglichkeit, ihr Auto an der Einfahrt zum Firmengelände an der Dickeler Straße mit Strom zu betanken.

„Elektrofahrzeuge sind die Zukunft“, sagt Bruno Boes, Geschäftsführer des Automobillogistikers. Er möchte mit der E-Tankstelle einen Teil dazu beitragen, dass sich der Antrieb weiter durchsetzt.

Von der neuen Ladesäule ist auch sein Assistent Volkart Konsulke überzeugt. Gerade im ländlichen Bereich sei das E-Tankstellen-Netz noch ziemlich dünn, das Unternehmen wolle den Bürger eine zusätzliche Auswahlmöglichkeit geben. Der Stecker an der Ladesäule passe bei allen gängigen Fahrzeugen. Auch die Angestellten sollen nach und nach auf das Thema alternative Antriebe neugierig gemacht werden. Petra Rode, kaufmännische Angestellte bei BTR, sei die Erste, die sich etwas näher mit der neuen Technik beschäftigen darf.

„Die Anlage ist frei zugänglich und an 365 Tagen 24 Stunden geöffnet“, verdeutlicht Boes die Vorteile. „Das Beste ist, dass der Strom die Benutzer nichts kostet, das Tanken ist gratis“, so der Geschäftsführer weiter.

Dieser Umstand sei der nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens in Energiefragen geschuldet. Die BTR ist Mitglied im „Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management“ (BAUM). Auf dem 2,6 Millionen Hektar großen Gelände kommen verschiedene Umwelttechniken zum Einsatz. Für die Heizung von Werkstätten, Büros und Aufenthaltsräumen kommen ein Blockheizkraftwerk und eine Hackschnitzelheizung zum Einsatz. Das Kraftwerk erreicht bis zu 90 Kilowatt Leistung, die Hackschnitzelheizung bringt es auf 500 bis 800 Kilowatt Leistung. Der überschüssige Strom wird ins öffentliche Netz oder auch in die neue E-Ladesäule eingespeist.

„Die Rohstoffe bekommen wir aus dem Wald auf dem Gelände“, sagt Volkart Konsulke. „Die Anlagen arbeiten so effizient, dass uns die Rohstoffe praktisch nie ausgehen. Trotzdem forsten wir natürlich auf“, betont Konsulke.

Für warmes Wasser auf dem gesamten Gelände sorgen Sonnenkollektoren, das Brauchwasser aus den Fahrzeugpflege-Einrichtungen werde ebenfalls wiederaufbereitet.

mj

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