Mit neuen Anforderungen gewachsen

Kita Purzelbaum in Rehden feiert 25-jähriges Bestehen in kleinem Kreis

Doppeltes Jubiläum: Die Kita Purzelbaum wird 25 Jahre alt und Leiterin Marika Bunke (rechts), Nicole Bösking (2.v.l.) und Anke Kropp-Buckentin (3.v.l.) feiern Dienstjubiläum. Ulrike Hirth-Schiller (links) und Tanja Schünemann-Iloge gratulierten.
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Doppeltes Jubiläum: Die Kita Purzelbaum wird 25 Jahre alt und Leiterin Marika Bunke (rechts), Nicole Bösking (2.v.l.) und Anke Kropp-Buckentin (3.v.l.) feiern Dienstjubiläum. Ulrike Hirth-Schiller (links) und Tanja Schünemann-Iloge gratulierten.

Die DRK-Kindertageseinrichtung Purzelbaum in Rehden besteht seit 25 Jahren. Die Feier fiel coronabedingt klein aus.

Rehden – 25-jähriges Jubiläum – das verlangt eigentlich nach einer großen bunten Party. Erst recht, wenn es um Kinder geht. Doch der Geburtstag der DRK-Kindertageseinrichtung in Rehden ging in aller Stille mit Mitarbeitern einigen Gästen des DRK-Kreisverbands und Ortsverbands sowie der Samtgemeindeverwaltung über die Bühne. Die Kinder und deren Eltern waren coronabedingt nicht dabei.

Im kleinen Kreis erinnerte Leiterin Marika Bunke, die wie ihre Kolleginnen Nicole Bösking und Anke Kropp-Buckentin seit der ersten Stunde dabei ist, an die Entwicklung des einst kleinen Kindergartens mit zwei Gruppen zu einer Einrichtung mit vier Kindergarten- und zwei Krippengruppen.

Der Start am 12. August 1996 war etwas holprig. Weil damals wie heute Bauboom herrschte und die Handwerker gut zu tun hatten, war nicht alles pünktlich fertig geworden. Während die insgesamt 35 Kinder der Glühwürmchen- und der Bärengruppe schon in den Räumen spielten, wurde weiterhin kräftig gebaut. Auch die Möbel waren noch nicht komplett da, der Spielplatz noch nicht nutzbar.

Doch das änderte sich bald. Und bald bekam die Kita auch ihren Namen: Purzelbaum. In die Namenssuche seien die Familien der Kinder einbezogen worden und auch die Handwerker, „die schon gute Freunde waren“, berichtete Bunke. Deren Vorschlag „ewige Baustelle“ fand allerdings keine Mehrheit.

Anfangs waren in der Kita vier Mitarbeiterinnen tätig. Die Betreuungszeit betrug lediglich vier Stunden von 8 bis 12 Uhr. Die Arbeit bestand im Wesentlichen darin, die Kinder, die im Durchschnitt im Alter von vier Jahren in die Einrichtung kamen, zu betreuen. „Zu jener Zeit waren die Mütter noch nicht in dem Maße berufstätig, und wir konnten einige Aktivitäten wie Laternenbasteln oder Herbstmarkt vorbereiten am Vormittag anbieten, was auch gerne angenommen wurde“, so Bunke. Von Anfang an sei die Kita in der Gemeinde gut aufgenommen und zu vielen Veranstaltungen eingeladen worden.

Mit den Anforderungen an die Kinderbetreuung und dem Wachstum der Samtgemeinde Rehden wuchs auch der Raumbedarf. Das erste Gebäude, die „Ur-Zelle“, wurde nach und nach erweitert. 2009 wurde ein Krippenbau ergänzt, 2015 folgte ein Kindergartenanbau und 2017 schließlich der Neubau der Krippe. Im September 2004 wurde die erste Integrationsgruppe eingerichtet, 2016 folgte eine zweite. Aktuell werden acht Kinder mit Unterstützungsbedarf betreut.

Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch dankte Kita-Leiterin Marika Bunke (3.v.l.) für die stets gute Zusammenarbeit und gratulierte ihr und ihren Kolleginnen Nicole Bösking (rechts) und Anke Kropp-Buckentin zum 25-jährigen Dienstjubiläum.

Zeitgleich mit dem Start der Kita habe auch ein Umbruch begonnen von der Betreuungs- zur Bildungseinrichtung und der der Kindergärtnerin zur Erzieherin, blickte die DRK-Kreisgeschäftsführerin Ulrike Hirth-Schiller zurück. Es spreche für die Mitarbeiter der Rehdener Kita, dass sie immer bereit waren und sind, neue Entwicklungen mitzugehen. „Ihr habt die Einrichtung mit eurem Wesen und eurer Arbeit zu dem gemacht, was sie ist“, ergänzte DRK-Fachbereichsleiterin Tanja-Schünemann-Iloge. Die Kita Rehden sei kreisweit ein Aushängeschild.

Hirth-Schiller ging auch auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein. „Was Sie in den vergangenen 18 Monaten geleistet haben, war großartig. Wir wissen sehr wohl, dass unsere Mitarbeiter manchmal viel aushalten mussten“, betonte sie mit Blick auf mitunter frustrierte Eltern.

Auch Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch warf einen kurzen Blick zurück und auf die – auch für die Samtgemeinde – stetig gestiegenen Anforderungen. 2,32 Millionen Euro habe sie in den vergangenen 25 Jahren in die Einrichtung investiert. „Das hat die Samtgemeinde auch gerne gemacht“, betonte er. Denn die Kita sei ein wichtiger Standortfaktor. Den Mitarbeitern dankte er für ihre pädagogisch hochwertige Arbeit und der Leiterin für die stets gute Zusammenarbeit.

Mit ihren Geburtstagspartys hat die Kita generell ein bisschen Pech. Wurde das zehnjährige Bestehen noch mit einem großen Fest unter dem Motto Zirkus gefeiert, fiel das geplante Fest zum 20-jährigen Bestehen wegen eines großen Wasserschadens buchstäblich ins Wasser. Und nun die Mini-Feier zum 25-jährigen Jubiläum. „Allerdings haben wir verschiedene Aktivitäten für die Kinder geplant. Wir haben uns ein paar schöne Dinge überlegt“, versprach Marika Bunke.

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