Jugendpokalschießen und Bockbierfest in Wetschen

Rehden holt den Pokal

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Die siegreichen Jungschützen aus Rehden präsentieren Pokale und Urkunden im Zelt.

Wetschen - Wieder einmal ließen es sich die Jungschützen aus Rehden nicht nehmen, den Pott aus Wetschen mit übern Berg zu nehmen. Beim Jugendpokalschießen des Schützenvereins Wetschen verwiesen sie das gesamte Verfolgerfeld auf die Plätze.

Nur strahlende Gesichter gab es beim Ausrichter des, nach eigenen Angaben, größten Jugendpokalschießen Norddeutschlands, in Wetschen. Wieder wetteiferten mehr als 400 Jungschützen aus 35 Vereinen um die begehrten Trophäen und Sachpreise für die personell stärksten Vereine.

Bereits am Freitagnachmittag belagerten die Massen den Schießstand um ihre vielleicht entscheidenden Schüsse abzugeben. Jugendmajestät Gina Dünnemann stach gegen 20 Uhr das erste Fass Freibier an und eröffnete somit das zeitgleich laufende Bockbierfest offiziell.

Auf Nachfrage unserer Zeitung war auch der Festwirt, Kochs Catering, mit dem Freitag zufrieden, merkte allerdings an, das die Modeerscheinung „Vortrinken“, die Partygäste feiern privat vor, bevor es zum Fest geht, für jeden Festwirt immer schwerer zu handeln ist. Zum einen gehe natürlich Umsatz verloren, zum anderen habe der Wirt eine gewisse Aufsichtspflicht seinen Gästen gegenüber, was wiederum heißt, dass es durchaus passieren kann, dass Besucher bereits so angetrunken zu einem Event erscheinen, dass sie vom Veranstalter keinen Einlass mehr bekommen.

Jeder Gast sollte einsehen, dass so eine Großveranstaltung ein enormer finanzieller Drahtseilakt ist und die geforderten Preise durchaus berechtigt sind.

Zur finalen Runde am Samstag erwarteten die Organisatoren des Schützenvereins noch einmal gut 200 Schützen. Zügig und ohne größere Wartezeiten konnten auch diese ihre Wertungsschüsse für die eigene Mannschaft abgeben. Gegen 21.30 Uhr war es dann soweit, alle Sieger standen fest. Vor einer schon beeindruckenden Schützenkulisse verkündete Schießwart Phillip Bussmann die Ergebnisse. Demnach siegte in der Mannschaftswertung Rehden vor Wagenfeld, Wagenfeld-Neustadt, Wagenfeld-Haßlingen, Hagewede-Marl, Hemsloher-Düversbruch, Brockum, Heeder Fladder, Arrenkamp, Oppenwehe, Ossenbeck, Oppendorf, Wagenfeld-Förlingen, Drohne, Schützenkorps Diepholz, Drebber von 1900, Maifeier Sankt Hülfe-Heede, Jacobi-drebber, Diepholz von 53, Kirchdorf, Wehdem, Reiningen, Lembruch, Deckau-Specken, Hemsloh, Aschen, Stemshorn, Quernheim, Haldem, Düste, Hüde-Sandbrink, Ströhen, Barver, Pr. Ströhen, Strange Buchhorst und als Träger der roten Laterne die Musiker der Band „Six Bit“.

Die Würde des Königs der Könige errang Christian Mohrmann vom SV Brockum. Tagesbeste Schützen wurden Tobias Bollhorst (Rehden) vor Fabian Mende (Maifeier) und Nicolai Mackenstedt (Rehden). Tagesbeste Schützin wurde Romina Kuhlmann (Wagenfeld- Haßlingen) vor Ann Christin Barth (Hagewede-Marl) und Eva Wiegmann (Hemsloher-Düversbruch).

Den Preis für die Teilnehmerstärksten Mannschaften mussten sich in diesem Jahr Brockum, Reiningen und Oppenwehe teilen. Vom Caterer gab es kurzerhand je 30 Liter Freibier für alle drei Vereine.

Für den Unterhaltungspart im großen Festzelt waren am Freitag die DJ Teams „Funky Monkey“ sowie „Jannek und Kube“, am Samstag die Topbands „Six Bit“, „Holy Moly“ sowie „Subsonic“ zuständig.

vm

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