Hunderte Besucher beim „Tag der offenen Tür“ im Seniorenzentrum Rehden

Verantwortliche überwältigt: „Es war ein super Tag“

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Die rund 40 gespendeten Torten gingen weg wie warme Semmeln.

Rehden - Ins neue Seniorenzentrum Rehden ist wieder Ruhe eingekehrt. Am Sonntag ging es dort beim „Tag der offenen Tür“ zu wie in einem Taubenschlag. „Sind überwältigt!“, „Mit solch einem Andrang haben wir nicht gerechnet“ oder „Alle sind begeistert“ freuten sich Mitarbeiter von „Anna Margareta – Diakonischer Verein Grafschaft Diepholz“ und vom Deutschem Roten Kreuz (DRK) über die große Resonanz. Schätzungsweise 600 Besucher ließen sich informieren und unterhalten.

Kaum noch ein Durchkommen herrschte zur Kaffeezeit. Die Torten – 40 an der Zahl – nach Hausfrauenart gingen weg wie warme Semmeln. Einige Besucher nahmen sich noch zusätzliche Portionen für daheim mit.

Draußen auf der Terrasse, wo Besucher ebenso wie Heimbewohner die wärmenden Sonnenstrahlen genossen, gab es Bratwurst, Bier und andere Getränke – begleitet von flotter Musik der „Arrested Amtsbrüder“ von Rainer Wölk und Uli Preuss.

Die vielen Besucher, die – was die Autokennzeichen verrieten – auch aus den Nachbarkreisen Vechta, Nienburg, Minden-Lübbecke und Osnabrück kamen, konnten sich davon überzeugen, dass die 5,5 Millionen Euro hier sinnvoll angelegt worden sind. „Nichts übertrieben, gediegen, ansprechend, zweckmäßig“, lobten sie das Ambiente.

Von Heimbewohnern erfuhren die Besucher bei einem Blick in deren Zimmer, dass sie ihr neues Domizil ganz nach ihren eigenen Wünschen einrichten konnten und sich hier nun so fühlen können wie zuhause – in vertrauter Umgebung.

Sichtlich angetan von dem Gebotenen war auch ein 79-Jähriger aus Barver. Vergangene Woche habe er sich beim „Tag der offenen Tür“ des Seniorenheims Friedrich-Plate-Haus in Barnstorf umgesehen, und nun wolle er sich hier in Rehden mal alles anschauen. „Man muss ja so langsam über seinen Altersruhesitz nachdenken.“

Sein Weg führte ihn auch in den Bereich des Deutschen Roten Kreuzes, das hier unter anderem ambulante Pflege- und Betreuungsleistungen sowie ein Senioren-Service-Büro vorhält. Dort gab es zur Feier des Tages auch ein Gläschen Sekt.

Es gab ebenfalls ein großes Interesse am Service-Wohnen und die beiden noch zu mietenden Wohnungen wurden von vielen Menschen besichtigt.

Auch Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch war unter den Besuchern, obwohl er das Seniorenzentrum in- und auswendig kennt und den guten Fortgang der Bauarbeiten quasi aus seinem Büro (im Rathaus) verfolgen konnte.

Zudem ist seine Frau Heidrun im neuen Zentrum beschäftigt. Sie steht als Pflegedienstleitung an der Spitze des etwa 30-köpfigen DRK-Teams.

Der Hospizverein „Dasein“ Diepholz nutzte das Angebot des DRK gerne, bei diesem „Tag der offenen Tür“ über seine Arbeit zu informieren.

Als dann am Sonntag um 17 Uhr nach gut sechs Stunden die Türen des Seniorenzentrums wieder geschlossen wurden, waren das gesamte Personal und die vielen ehrenamtlichen Helfer „platt“ – aber glücklich. Über ihre normale Arbeit hinaus hatten sie diesen Tag liebevoll und engagiert hergerichtet. Ihre Mühen wurden durch den so guten Besuch belohnt.

„Insgesamt war es ein super Tag, es hat rundherum alles gestimmt. Es gab großes Interesse an den Informationen zu allen Bereichen, und das Rahmenprogramm war sehr angemessen. Der Kuchen komplett verkauft, die Musik sehr passend für diesen Anlass – und das Wetter top. Besser konnte es nicht gehen“, freute sich Thomas Butenuth-Grünenbaum, Geschäftsführer von „Anna Margareta“.

Butenuth-Grünenbaum, Wiebke Bollhorst und Heidrun Bloch (beide Pflegedienstleitung) bedankten sich bei allen Mitarbeitern, Helfern und den Kuchenspendern, die zum Gelingen dieses besonderen Tags beigetragen hatten.

rdu

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