„Gut zwei Jahre Arbeit steckt in einem Projekt“

Modellflugwochenende des MFC Barver bei besten Voraussetzungen

Wenn sich sein komplett selbst entworfener und gebauter Modellflieger in die Lüfte erhebt, ist das für Andreas Dehn aus Bielefeld immer ein besonderer Moment.  - Fotos: Menge
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Wenn sich sein komplett selbst entworfener und gebauter Modellflieger in die Lüfte erhebt, ist das für Andreas Dehn aus Bielefeld immer ein besonderer Moment.

Barver - „Endlich haben wir mal richtig Glück gehabt mit dem Wetter“, blickte Pressesprecher Ralf Röhr vom Modellflugklub Barver (MFC) auf das fast abgelaufene Flugwochenende auf dem hervorragend hergerichteten Modelflugplatz. Bei besten Bedingungen veranstaltete der MFC Barver dort sein jährliches Modelflugwochenende, bei dem mehr als 60 Fluggeräte vorgestellt und geflogen wurden.

Modellbauflieger aus dem In- und Ausland trafen sich, um gemeinsam ein gemütliches Showflugwochenende mit reichlich Fachsimpelei zu verleben. Und das Wetter spielte von Anfang bis Ende mit: Die Sonne strahlte, was sie konnte, der Regen blieb aus, und der Wind wusste sich ebenfalls zu zügeln. Also absolut perfektes Flugwetter, schwärmte einer der Teilnehmer.

Von Pylonenmaschinen über Sport- und Schleppflieger bis hin zu Hubschraubern war alles am Barveraner Himmel zu sehen, was das Herz eines Modellbaufliegers höherschlagen lässt. Als jüngster Teilnehmer startete der zehnjährige Julian Peukert vom gastgebenden Verein mit seinem Gecco, einem Eigenbau, das es immerhin auf circa 70 km/h bringen kann. Das schnellste Fluggerät, das an diesem Wochenende in die Luft ging, bringt es bei guten Bedingungen auf sage und schreibe 300 km/h.

Zumindest für die Kinder war der Bonbonbomber das Highlight. Er ließ in regelmäßigen Abständen Gummibärchen vom Himmel regnen.

„Fliegen macht Spaß“, war auch von Andreas Dehn aus Bielefeld zu hören. Richtig Spaß mache es aber erst, wenn man mit Selbstbauten an den Start gehen könne. „Gut zwei Jahre Arbeit steckt in so einem Projekt“, berichtete Dehn. „Denn alles am Flugkörper wird natürlich selbst entworfen und gebaut, vom Rumpf bis zur Tragfläche. Dieser Moment, in dem so ein Eigenbau das erste Mal in die Luft geht, ist einfach unbezahlbar“, so der ambitionierte Hobbytüftler.

Etwa 300 Besucher verzeichnete der MFC an den beiden Flugtagen. „Damit können wir aufgrund der vielen Parallelveranstaltungen im Umland sehr zufrieden sein“, verriet Ralf Röhr. Ein kleines Highlight zumindest für die Kinder waren Charly und sein Bonbonbomber. In regelmäßigen Abständen startete das wohlgefüllte Flugzeug von Michael Lahrmann, um für die kleinsten Besucher einen Gummibärchenregen vom Himmel fallen zu lassen. Alles in allem sei für klein und groß etwas dabei gewesen, freuten sich Besucher wie Teilnehmer der Barveraner Flugtage. 

 vm

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