65 Euro für die Klassenkasse

Grundschule Wetschen top in Sachen Zahngesundheit

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Strahlende Gesichter bei den Wetscher Grundschülern und ihren Lehrerinnen. Hanna Bergmann (hinten 2.v.r.) vom Arbeitskreis Mundhygiene überbrachte ihnen Geldprämien.  

Wetschen - Die Grundschule Wetschen ist wieder mal der Musterschüler unter den Bildungseinrichtungen im Altkreis Diepholz, die sich an der jährlichen Zahnkartenaktion des Arbeitskreises Mundhygiene beteiligen. Jeder Schüler der vier Klassen hatte seine Karte wieder bei den Lehrern abgegeben und belegte damit seinen Kontrollbesuch beim Zahnarzt.

„Das ist ein tolles Ergebnis“, freute sich Prophylaxefachkraft Hanna Bergmann, die gestern Vormittag im Namen des Arbeitskreises Geldprämien vorbeibrachte. Als Lohn für die hundertprozentige Beteiligung füllte sie jede der vier Klassenkassen mit 65 Euro. Ihr Dank galt auch den Lehrerinnen Luzie Werner, Christina Diers, Ulrike Kreymborg und Ulrike Koldewey-Spitz, die ein Auge darauf hatten, dass alle Zahnkarten zurückgebracht wurden und gegebenenfalls bei den Eltern nachhakten.

Insgesamt wurden im Rahmen des Vorsorgeprogramms zur zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe 4 588 Zahnkarten in den Klassen eins bis sechs im Altkreis verteilt. 79 Prozent seien zurückgekommen, berichtete Bergmann und bewertete die diesjährige Aktion damit als erfolgreich.

Hundert Prozent der Mädchen und Jungen können Zahnarztbesuch nachweisen 

Eine hundertprozentige Beteiligung konnte nur die Grundschule Wetschen aufweisen. Die Grundschulen St. Hülfe, Eydelstedt und Aschen erreichten mehr als 95 Prozent. Bei den Förderschulen war laut Bergmann die Lindenschule in Sulingen vor der Dr. W. Kinghorstschule am erfolgreichsten. Ein gutes Ergebnis erzielte auch die Paul-Moor-Schule der Lebenshilfe in Diepholz. Während die Graf Friedrich Schule in der Kreisstadt mit 96 Prozent ebenfalls ein Spitzenergebnis erzielte, reichten der Rehdener und Wagenfelder Schule etwa 80 Prozent, um die Nase unter den Oberschulen vorn zu haben.

Insgesamt stellt der Arbeitskreis Mundhygiene, der die Zahnkartenaktion gemeinsam mit dem Gesundheitsamt initiiert hatte, laut Bergmann in diesem Jahr 7 255 Euro für Prämien zur Verfügung. 75 Klassen erhielten für die Rückgabe aller Zahnkarten jeweils 65 Euro, 29 Klassen erreichten eine Rückgabequote von mindestens 90 Prozent und erhielten dafür 45 Euro, 43 Klassen bekamen 25 Euro, weil sie mindestens 80 Prozent der Zahnkarten zurückgegeben hatten. 

 mer

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