Grundschule der Samtgemeinde Rehden ist als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

Wissenschaft und jede Menge Spaß

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Lucie Werner (v.l.), Tanja Rempe und Schulleiter Peter Worobcuk mit den Plaketten für die Schulgebäude.

Wetschen - Von Marcel Jendrusch. Wissenschaft ist nicht nur Theorie, Wissenschaft soll auch Spaß machen. Die Grundschule der Samtgemeinde Rehden möchte Wissen mit Spaß vermitteln und hat sich deshalb als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lassen – als erste Grundschule im Landkreis Diepholz.

Die Pausenhalle des Grundschul-Standortes Wetschen war voll, als Schulleiter Peter Worobcuk, Tanja Rempe und Lucie Werner die Plaketten, die an den Eingängen der Schulgebäude angebracht werden, aus der Hand von Heidrun Hilgemeier von der Volkshochschule Diepholz entgegen nahmen.

Zuvor hatten die „kleinen Forscher“ mit einigen Experimenten für großes Erstaunen gesorgt. Ein über eine Flasche gestülpter Luftballon wurden mit Hilfe von Essig und Backpulver wie von Geisterhand größer, ein „Kuchen-Vulkan“ spuckte „Lava“, ein Bierdeckel verschloss einen umgedrehten, mit Wasser gefüllten, Becher und Tanja Rempe zeigte, dass zehn, mit Klebeband zusammengehaltene, Wunderkerzen auch einige Zeit unter Wasser brennen können.

Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch dankte den Schülern für die kleine Vorführung und lobte den Wissensdurst des Nachwuchses. Gerade mit Blick auf das Wunderkerzen-Experiment empfahl er den Kindern jedoch, stets Erwachsene zu Rate zu ziehen. „Nicht jeder Versuch ist für das Wohnzimmer zu Hause gedacht“, so sein Appell.

Rempe betonte, dass für Versuche mit Lebensmitteln ausschließlich Dinge verwendet werden, die das Verfallsdatum überschritten haben: „Niemand soll denken, dass wir hier mit genießbaren Dingen experimentieren, während andere Menschen nichts zu Essen haben.“ Die Kinder wüssten natürlich auch, dass die Lebensmittel nicht zum Verzehr geeignet seien.

Damit die Grundschule der Samtgemeinde Rehden ein „Haus der kleinen Forscher“ werden konnte, mussten laut Peter Worobcuk verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Lehrkräfte hatten sich fortgebildet, Experimente waren Thema im Unterricht.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Volkshochschule Diepholz ist Netzwerk-Partner im Landkreis. „Gerade was Grundschule angeht, würden wir uns über eine größere Resonanz freuen“, sagt Heidrun Hilgemeier. „Da darf ruhig noch mehrkommen.“

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