197.500 Euro Investition

Mehr Platz für den Ganztag an der Grundschule Rehden

Die kommissarische Grundschulleiterin Claudia Prentler und Ralf Lammers, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, hoffen, dass die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Rehden noch in diesem Jahr abgeschlossen wird. Der Innenhof soll als Teil der Maßnahme in ein Grünes Klassenzimmer verwandelt werden.
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Die kommissarische Grundschulleiterin Claudia Prentler und Ralf Lammers, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, hoffen, dass die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Rehden noch in diesem Jahr abgeschlossen wird. Der Innenhof soll als Teil der Maßnahme in ein Grünes Klassenzimmer verwandelt werden.

Die Grundschule in Rehden soll saniert und ausgebaut werden, um auch mehr Platz für Ganztagsangebote zu schaffen. Die Kosten sind auf 197.500 Euro kalkuliert.

Rehden – Mehr Platz für Ganztagsangebote und zum Entspannen sowie einen grünen Schulhof sollen die Mädchen und Jungen der Grundschule in Rehden bekommen. Pläne dazu gab es schon seit dem Neubau des Rathauses, durch den im Altgebäude, das sich Schule und Verwaltung teilen, ein Trakt frei wurde. Die Umsetzung zog sich etwas, jetzt aber geht es ans Werk – und zwar mit Tempo, denn bis zum 31. Dezember muss alles fertig sein. Das ist eine Bedingung der Förderrichtlinie, über die das Land Niedersachsen den Ausbau der Infrastruktur für die Ganztagsbetreuung mit 128.000 Euro unterstützt. Das entspricht etwa 65 Prozent der kalkulierten Gesamtkosten von 197.500 Euro.

Unter anderem soll die Pausenhalle zu einem vielfältig nutzbaren Raum umfunktioniert werden. Diesen Wunsch hatte die Grundschule schon länger. Weil es in der Pausenhalle aber zieht, waren AGs oder Veranstaltungen dort bislang nicht möglich. Die Aula soll laut Ralf Lammers, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, eine Schallschutzdecke, einen neuen Fußboden und neue Beleuchtung bekommen. Außerdem wird im Eingangsbereich ein Windfang installiert.

Die AGs wie Theater oder Joga, die sich aktuell mit Klassenräumen „behelfen“ müssen, sollen dort mehr Platz bekommen, neue Angebote wie Tanzen sollen geschaffen werden. Die Aula soll laut der kommissarischen Schulleiterin Claudia Prentler ein Gemeinschaftsort werden, an dem alle Kinder der Schule Platz finden und zum Beispiel die Ergebnisse ihrer Arbeitsgemeinschaften präsentieren können.

Darüber hinaus wird in der Grundschule eine Boulderwand installiert, die unter anderem in der Sport-AG zum Einsatz kommen kann. Dadurch erfolge eine Förderung der Kinder im kognitiven, sozialen und motorischen Bereich. Die Wand werde voraussichtlich Ende August geliefert, so Lammers.

Außerdem bekommt die Schule einen Ruheraum, in dem die Kinder beim Basteln oder ähnlichen Aktivitäten Entspannung finden und nach dem konzentrierten Lernen den Kopf wieder frei bekommen. Der Ruheraum sei für den Ganztag sehr wichtig, erklärt Prentler.

Durch den freigewordenen Rathaustrakt kann die Grundschule den „Innenhof“ künftig als zweiten Schulhof nutzen. Er soll als Grünes Klassenzimmer – unter anderem mit Hochbeeten und kleiner Bühne – gestaltet und auch für den Ganztagsschulbetrieb genutzt werden. So könnten neue Angebote wie eine Schulgarten-AG geschaffen werden, die den Kindern auf ganz praktische Weise einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur vermitteln.

Die Koch-AG kann die dort wachsenden Lebensmittel verwenden, eine Umwelt-AG könnte den Schulgarten als ökologisches Beobachtungslabor nutzen. „Die Kinder sollen mit der Natur in Berührung kommen“, fasst es Prentler zusammen.

Ganz ohne Beeinträchtigungen des Unterrichts werden die Arbeiten nicht vonstattengehen, doch die kommissarische Leiterin sieht dem gelassen entgegen. Sie hätten schließlich schon den Lärm des Rathaus-Neubaus gleich nebenan überstanden.

Ralf Lammers ist natürlich froh über die kräftige finanzielle Unterstützung, sieht die knappe Frist, die das Land gesetzt hat, vor dem Hintergrund der Handwerkerauslastung und des Baustoffmangels allerdings kritisch. Bis zum 1. März hätten die Anträge vorliegen müssen, der Förderbescheid sei aber erst am 28. Mai eingegangen. Daraufhin habe man sofort mit der Umsetzung begonnen, so Lammers. Der Planungsauftrag wurde an das Büro Keese in Wagenfeld vergeben, die ersten Aufträge sind erteilt, erste Maßnahmen werden schon umgesetzt, einige Ausschreibungen laufen noch. Die Verwaltung hofft, dass sich viele örtliche Firmen an den Ausschreibungen beteiligen und die Arbeiten zeitig beginnen können, damit keine Fördermittel verfallen.

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