Neues Baugebiet „Am Bahnhof“ in Barver

Ein „Glücksfall“ für 28 Euro pro Quadratmeter

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Im neuen Baugebiet in Barver stehen sechs Bauplätze zur Verfügung, die sofort genutzt werden können. 

Barver - In Barver könnten in einem neuen Baugebiet von heute auf morgen die Bagger anrollen. Sowohl Verwaltung als auch Rat bezeichneten es am Donnerstag in ihrer Sitzung als „Glücksfall“, dass ihnen ein Grundstück angeboten wurde, das bereits seit 1996/97 in einem rechtsverbindlichen Bebauungsplan liegt.

Die Fläche „Am Bahnhof“ war seinerzeit aber noch nicht im Besitz der Gemeinde. „Heute kaufen wir erst eine Fläche und überplanen sie dann“, merkte Gemeindedirektor Hartmut Bloch in der Sitzung des Rates im Feuerwehrgerätehaus an. In diesem Fall war es umgekehrt.

In dem genannten Gebiet stehen sechs Bauplätze in einer Größenordnung von 670 bis 900 Quadartmeter zur Verfügung. Bloch ist überzeugt, dass diese sich gut vermarkten lassen wegen der zentralen, ruhigen Lage sowie der Tatsache, dass sie in unmittelbarer Nähe des Dorfgemeinschaftshauses liegen.

Möglich ist eine zweigeschossige Bauweise, First- und Traufhöhe sind bereits in der textlichen Festlegung verankert.

Für den Rat der Gemeinde galt es Donnerstag, einen Verkaufspreis festzulegen und zwar für Grundstück und Erschließung zusammen. Hinzu kommt der Kanalbaubeitrag in Höhe von knapp fünf Euro pro Quadratmeter.

„Mit 30 Euro wären wir auf der sicheren Seite“

Vor dem Hintergrund gestiegener Grundstückspreise schlug Bürgermeister Hans-Hermann Borggrefe vor, den Preis bei 35 Euro anzusetzen. „Hier handelt es sich von der Planung her um ein 20 Jahre altes Gebiet. Mit 30 Euro wären wir auf der sicheren Seite und vom Preis her attraktiv“, meinte Eckhard Meyer.

Einig waren sich Politik und Verwaltung darin, dass sich die Infrastruktur in Barver nicht mit der in Rehden und Wetschen vergleichen lasse und die Vermarktung der Grundstücke nicht so schnell erfolgen werde, wie in den anderen genannten Kommunen. „Wer hier in Barver baut, der kommt aus Barver“, meinte Karl-Heinz Lampe. Thomas Evers schlug einen Preis von 25 Euro vor, wie er für das derzeitige neue Baugebiet verlangt werde. Dort stehen noch drei Plätze zur Verfügung.

Ein etwas höherer Preis sei schon gerechtfertigt, so die mehrheitliche Meinung. Aber aus psychologischer Sicht sei es sinnvoll, vorne keine „3“ stehen zu haben. „Rein vom Bauchgefühl her würde ich 28 Euro vorschlagen“, brachte Dennis Friebe ein.

Nachdem die Blicke aller in der Runde umhergeschweift waren und sich allgemeines zustimmendes Nicken andeutete, ließ Bürgermeister Borggrefe über Friebes Vorschlag abstimmen. Das Votum fiel einstimmig aus. Der Kaufpreis für die Grundstücke im Baugebiet „Am Bahnhof“ beträgt somit 28 Euro plus Kanalbaubeitrag.

hwb

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