Gestern Familiengottesdienst mit Krippenspiel in der Kirche „Zum guten Hirten“

Mit „Himmlischer WhatsApp“ zurück zum Glauben

+
Feierlicher Einzug der Kinder in die Rehdener Kirche.

Rehden - Knapp 40 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 14 Jahren hatten in den zurückliegenden Wochen gebastelt und geprobt, um für die großen Auftritte in der Kirche „Zum guten Hirten“ gewappnet zu sein. An Heilig Abend war Premiere für das Krippenspiel mit dem Titel „Eine himmlische WhatsApp“. Gestern Nachmittag folgte eine zweite Aufführung.

„Einige Rollen mussten kurzfristig wegen Urlaub oder Erkrankung umbesetzt werden. Warten wir einmal ab, was dabei herauskommt“, meinte Stefanie Bunge vom Betreuerteam zur Begrüßung des gut besetzten Gotteshauses. Bereits zur Premiere war dieses nahezu aus allen Nähten geplatzt. An Heilig Abend hatte Diakon Ingo Jaeger durch den Gottesdienst geführt, gestern taten es Stefanie Bunge und das Betreuerteam mit Rainer Gelking, Silvia Lohaus, Kornelia Schlüter und Lennart Schick. Die Konfirmandin Cora Nowak hatte mit den Kindern die Lieder eingeübt. „Das ist schon eine beachtliche Leistung“, lobte Bunge. Weitere vier Konfirmanden und eine Vorkonfirmandin engagierten sich.

Bunges Aussage zufolge gab es keine Probleme, die Rollen zu besetzen, es wurden sogar einige hinzugefügt, damit alle zum Zuge kamen. Intensiv geprobt wurde nach der Rollenverteilung ab November.

Die Engel beginnen davon zu erzählen, was Weihnachten vor vielen hundert Jahren ausmachte. „Was bedeutet es heute? Wie feiern die Menschen heute“, wollten sie herausfinden. Sie kamen zu der Erkenntnis: Die Menschen wissen nicht mehr, was Weihnachten ist. Die Menschen haben keine Liebe mehr. Doch wie kann man sie erreichen? Schnell stoßen sie auf die modernen Kommunikationsmittel. Schließlich hat nahezu jeder Mensch inzwischen ein Smartphone. Deshalb beschlossen sie, diesen WhatsApps zu schicken: Absender Engel.

Und so kommt schließlich zum Beispiel eine Mutter zu der Erkenntnis, das Heiligabend mit Gott Licht in die Welt kommt. Und was Weihnachten wirklich bedeutet, spürt man nur im Herzen. Weihnachten ist es erst, wenn es in den Menschen lebt.

Kräftiger Applaus der Gottesdienstbesucher war der verdiente Lohn für die gelungene Aufführung.

hwb

Mehr zum Thema:

Germanwings-Jahrestag: Lubitz-Vater bezweifelt Alleinschuld

Germanwings-Jahrestag: Lubitz-Vater bezweifelt Alleinschuld

Fünf Rückkehrer beim Werder-Training am Freitag

Fünf Rückkehrer beim Werder-Training am Freitag

Neue Tragödie im Mittelmeer

Neue Tragödie im Mittelmeer

Grippewelle 2017: Ende zeichnet sich langsam ab

Grippewelle 2017: Ende zeichnet sich langsam ab

Meistgelesene Artikel

21-Jährige aus Diepholz gründet erfolgreich Firma 

21-Jährige aus Diepholz gründet erfolgreich Firma 

Nach 26 Jahren: Mann soll Heim verlassen

Nach 26 Jahren: Mann soll Heim verlassen

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

Palliativstützpunkt: Vorstand schließt Kassenprüfer aus

Palliativstützpunkt: Vorstand schließt Kassenprüfer aus

Kommentare