Flugtage des MFC Barver locken zahlreiche Besucher aller Generationen an

Jets, Turbinen und Co. sorgen für Begeisterung

Zahlreiche Besucher ließen sich bei den traditionellen Flugtagen des Modellflugclubs (MFC) Barver am vergangenen Wochenende von der Faszination Modellfliegen in ihren Bann ziehen.
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Zahlreiche Besucher ließen sich bei den traditionellen Flugtagen des Modellflugclubs (MFC) Barver am vergangenen Wochenende von der Faszination Modellfliegen in ihren Bann ziehen.

Barver - Wer sich am Wochenende dem idyllisch gelegenen Modellflugplatz unweit der Wagenfelder Straße in Barver näherte, musste auf dem Weg dorthin zunächst zahlreiche Autos, Motorräder und Fahrräder passieren.

Dabei war das Summen der rasanten Modellflieger, die sich mit hoher Geschwindigkeit durch luftige Höhen bewegten, deutlich zu hören. Auf große Resonnanz stießen die Flugtage des Modellflugclubs (MFC) Barver am Sonnabend und Sonntag.

„Endlich haben wir mal Glück mit dem Wetter. Die letzten drei Jahre sind wir hier abgesoffen. Wir sind super zufrieden“, frohlockte Andreas Peukert, zweiter Vorsitzender des MFC. Er vermutete, dass insgesamt etwa 1500 Besucher jeglichen Alters den Weg zum Gelände gefunden hatten.

Zum Flugtag hatten die Barveraner befreundete Vereine aus der näheren und weiteren Umgebung, aber auch aus Frankreich und den Niederlanden eingeladen. Etwa 50 Modellflieger gingen in die Luft. Von Jets und Turbinen bis hin zu Styroporfliegern war alles dabei. „Wir möchten der interessierten Öffentlichkeit darstellen, was es bei uns alles so gibt“, erklärte Peukert den Anlass der Flugtage. Und den Besuchern wurde einiges geboten. Der schnellste Jet war laut Peukert mit 300 Stundenkilometern unterwegs. Einige hundert Meter Flughöhe würden die Maschinen erreichen. „Aber wir fliegen immer auf Sicht“, schilderte Peukert.

Die Mitglieder des MFC hielten sich mit ihren Modellen im Hintergrund, um den Gästen viele Flüge zu ermöglichen. Reinhold Wonnemann aus Herzebrock fungierte als Sprecher, versorgte das Publikum mit Informationen über die unterschiedlichen Flieger und sorgte mit seiner humorvollen Art für den einen oder anderen Lacher bei den Gästen. Die Zuschauer ließen sich von den Darbietungen in ihren Bann ziehen, staunten über die diversen Kunstflüge mit vielen Loopings und Co. der Akteure und honorierten die Leistungen mit viel Applaus.

„Die Technik und die Gemeinschaft faszinieren mich am Modellfliegen“, erzählte Peukert und ergänzte: „Ich kann hier im Verein auf einem superschönen Gelände viel Zeit draußen mit einem sinnvollen Hobby verbringen.“ Beim Fliegen würde er alle Probleme des Alltags vergessen. Während im Winter an den Fliegern gebastelt werde, würden die Aktiven im Sommer viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Der zweite Vorsitzende: „Das Hobby hat für mich alle Facetten.“

Etwa 50 Mitglieder habe der MFC derzeit, davon 15 bis 20 Aktive. „Wir suchen noch Jugendliche“, sagte Peukert. Bei gutem Wetter sei sonnabends und sonntags immer etwas los auf dem Fluggelände. Wer Lust habe, könne unverbindlich vorbeischauen und in das Modellfliegen hineinschnuppern. „Wir verfügen über Lehrer-Schüler-Fahrzeuge, mit denen der Einstieg gefahrlos möglich ist und erklären auch die Technik“, erläuterte der Hobby-Modell-Flieger.hkl

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