1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Diepholz
  4. Rehden

Erste Party seit langer, langer Zeit: Wetscher Bockbierfest startet durch

Erstellt:

Von: Anja Schubert

Kommentare

Königsgattin Denise Klausing, Schriftführerin Sarah Bussmann, Präsident Thorsten Dünnemann und Burkhard Deitermann (Teil des neuen Festwirtduos) freuen sich auf den Re-Start des traditionellen Bockbierfestes.
Königsgattin Denise Klausing, Schriftführerin Sarah Bussmann, Präsident Thorsten Dünnemann und Burkhard Deitermann (Teil des neuen Festwirtduos) freuen sich auf den Re-Start des traditionellen Bockbierfestes. © Schubert

Die Corona-Pandemie hat ein Party-Leben lange verhindert. Nun geht es wieder los mit dem Bockbierfest in Wetschen. Am Osterwochenende kann gefeiert werden. Flankiert wird das Ganze von Norddeutschlands größtem Jugendpokalschießen. 400 Teilnehmer werden erwartet.

Wetschen – Das Bockbierfest in Wetschen ist seit mehr als 20 Jahren die Kultparty in der Region schlechthin. Am 16. und 17. April geht es wieder über die Bühne – als erstes als großes Zeltfest nach dem Ende des zweijährigen Corona-Party-Lockdowns. Mit dem Bockbierfest verbunden ist auch Norddeutschlands größtes Jugendpokalschießen, zu dem in diesem Jahr etwa 50 Vereine mit rund 400 Jugendlichen aus dem gesamten Landkreis Diepholz und dem nahen Nordrhein-Westfalen erwartet werden.

„Endlich steigt unser beliebtes Großevent wieder. Die Jugend brennt geradezu, sich wieder beim Pokalschießen messen zu können“, freut sich Präsident Thorsten Dünnemann vom Orga-Team: „Die Pandemie hat uns alle und das gesellschaftliche Leben lange genug im Griff gehabt.“

„Auflagen gibt es bisher nicht“

Der Landkreis habe grünes Licht für die Veranstaltung gegeben. „Auch Auflagen gibt es bisher nicht“, ist Dünnemann froh. Letzte Feinheiten in Sachen Coronaregeln könnten in der kommenden Woche noch nachgebessert werden. „Doch wir haben von uns aus schon vorgesorgt, werden ein eigenes Testzentrum vorhalten, wo sich die Teilnehmer auf freiwilliger Basis testen lassen können.“

Dass die Vorfreude auch unter den teilnehmenden Vereinen groß ist, ist auch zu Königin Denise Klausing und Schriftführerin Sarah Bussmann vorgedrungen. „Alle haben richtig Lust, zu diesem Fest endlich wieder zusammenzukommen“, sagt Bussmann. An beiden Tagen sind die Jungschützen beim großen Jugendvergleichsschießen gefordert. Neben den begehrten Pokalen gibt es Preise für die Mannschaften, die die meisten Schützen stellen. „Auf den Verein, der die meisten Teilnehmer stellt, wartet ein 50-Liter-Fass Bier“, verrät Dünnemann.

Mit „Holy Moly“ im Party-Zelt

Am Karsamstag, 16. April, wird um 20 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich in eine lange Nacht gestartet. Am Samstag wie auch am Sonntag heizt die Top-Band „Holy Moly“ dem Publikum ein und sorgt für Stimmung. „Party non-stop ist mit dieser Spitzenband angesagt“, ist sich Thorsten Dünnemann sicher. Mit Top-Hits der 1980er, 1990er und den Charts des aktuellen Jahrtausends ist gute Laune programmiert – auf und vor der Bühne.

„Das Flair, das diese Veranstaltung auszeichnet und sie zum größten Schießwettbewerb in Norddeutschland gemacht hat, wird auch nach der Pandemie erhalten bleiben“, ist sich Dünnemann sicher. Für den Rahmen sorgen neben dem rund 40 Jugendliche starken Orga-Team des Schützenvereins, das vor allem die Schießwettbewerbe betreut, die neuen Festwirte Koopmann und Deitermann aus Damme sowie die Fleischerei Voß mit ihrem Imbiss. Am Sonntag werden zum Ausklang auch die Preise und Pokale des Schießwettbewerbs verteilt. Der Eintritt ins Partyzelt beträgt an beiden Tagen sechs Euro.

Auch interessant

Kommentare