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„Erste Hilfe“ macht in Rehden Schule

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Sie sind jetzt fit in „Erster Hilfe“: Schülerinnen und Schüler der OBS Rehden.
Sie sind jetzt fit in „Erster Hilfe“: Schülerinnen und Schüler der OBS Rehden. © OBS Rehden

An der OBS Rehden wächst das Team der Schulsanitäter und „Herzensretter“ - ein Stück von der „Schule des Lebens“

Rehden – Aus acht mach 19: Die Erste-Hilfe-Gruppe an der Oberschule Rehden hat sich zuletzt sprunghaft vergrößert. Auch oder gerade weil Schülerinnen und Schüler sich mittlerweile selbst helfen und ausbilden. „Nur bei kleinen Stimmungsschwankungen muss ich mal eingreifen, ansonsten sind die Schulsanitäter eine eigenverantwortliche Gruppe mit einem hohen Maß an Disziplin”, sagt der betreuende Lehrer Meik Münkel in einer Mitteilung der OBS.

Mit der Anzahl der Schülerinnen und Schüler ist auch deren Verantwortung gewachsen. Täglich sind sie als Schulsanitäter an der Schule im Einsatz. Sie schreiben Dienstpläne eigenverantwortlich, sind als Sanitäter bei Schulveranstaltungen präsent und spenden Trost bei jedem großen und kleinen Schmerz.

Schülerinnen und Schüler der achten Klassen haben sich in den vergangenen drei Monaten zu Herzensrettern ausbilden lassen und vermitteln nun das Wissen der Herz-Lungen-Wiederbelebung an ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler. Jüngst wurden elf Schülerinnen und Schüler der achten Klassen ergänzend für die „Erste Hilfe im Straßenverkehr“ ausgebildet und haben so bereits die Bescheinigung erworben, die für den Führerschein notwendig sein wird.

Bei all der Arbeit, dem Lernen und der Verantwortung kommt beim Schulsanitätsdienst aber auch der Spaß nicht zu kurz. Die Werte und die Erfahrung, welche im Schulsanitätsdienst erworben werden, würden diese jungen Menschen ein Leben lang positiv begleiten, schreibt die Schule. Der Schulsanitätsdienst sei ein Stück von „der Schule des Lebens“.

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