Emmi Köper feiert 104. Geburtstag bei guter Laune mit einem Gläschen Sekt

Gesellig bis ins hohe Alter

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Gut gelaunt feierte Emmi Köper ihren 104. Geburtstag. Dazu gratulierte auch Pastorin Edith Steinmeyer.

Barver - Gut gelaunt hat Barvers älteste Einwohnerin am Montag ihren 104. Geburtstag gefeiert. Ihr gratulierten an ihrem Ehrentag in ihrem heimischen Wohnzimmer ihre Tochter Adele Uhlenberg mit Schwiegersohn Heinrich, vier Enkelkinder, sieben Urenkel und der Ururenkel Collin.

Barvers Bürgermeister Detlev Osterbrink, der stellvertretende Landrat Werner Schneider, Pastorin Edith Steinmeyer, Melitta Seißenschmidt für den DRK-Ortsverein Barver, in dem Emmi Köper seit rund 60 Jahren Mitglied ist, Schwester Regina von der DRK-Schwesternstation Rehden, Fritz Bünte für den Sozialverband Deutschland, Ortsverband Barver und die Nachbarn schlossen sich den guten Wünschen an. Wie in den Vorjahren lud die gesellige Seniorin zu einem Gläschen Sekt ein. „Zum Wohl!“ prostete die 104-Jährige jedem zu.

Die Jubilarin wurde am 28. Dezember 1911 als Emmi Bösking auf Rechtermanns Hof in Barver geboren. Sie ging in Barver zur Schule und wurde dort konfirmiert. 1937 pachteten ihre Eltern einen landwirtschaftlichen Betrieb von Gustav Timmermann. Die Jubilarin arbeitete viel in der Landwirtschaft, war aber auch in der Gaststätte, dort vor allem in der Küche aktiv. Sie war als gute Köchin bekannt. 1937 heiratete sie Friedrich Köper aus Barver. Ihre Tochter Adele erblickte 1938 das Licht der Welt. 1968 zog die Seniorin mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn Heinrich Uhlenberg und ihren Enkelkindern in die Barver Moorsiedlung, wo die Familie sich ihren Wunsch von einem eigenen Haus erfüllte. Hier am Rande des Moores, mitten in der Natur fühlt sich die Rentnerin sehr wohl. Sie erfreut sich sehr an geselligen Zusammenkünften und erzählt gern von ihren unendlich vielen Erlebnissen ihres langen Lebens.

Das Laufen fällt Emmi Köper mittlerweile schwer und sie ist auf die Unterstützung ihrer Tochter und ihres Schwiegersohns sowie der DRK-Schwesternstation Rehden angewiesen, aber ihre Lebensfreude hat die 104-Jährige jedenfalls nicht verloren. Dabei ist sie dankbar und glücklich, dass sie ihren Lebensabend in vertrauter Umgebung im Kreise ihrer Familie erleben darf.

„Man spürt deinen Humor und deine Freude am Leben. Dass du in 104 Jahren nicht nennenswert krank gewesen bist, ist vielleicht auch deiner Lebenseinstellung zu verdanken“, meinte Bürgermeister Detlev Osterbrink in seiner Laudatio.

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