Rat der Gemeinde Rehden konstituiert sich 

Wilhelm Grelle bleibt Bürgermeister

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Der neue Rat der Gemeinde Rehden setzt sich aus drei „alten Hasen“ und acht „Frischlingen“ zusammen (v.l.): Wilhelm Grelle, Armin Lührs, Claudia Meyer, Edith Siebel, Bernd Tinnemeyer, Leonel Gaspar Dias, Jörg Grote, Heino Mackenstedt, Hans-Hermann Wegener, Gerhard Sander, Bernhard Lanz und Gemeindedirektor Hartmut Bloch. 

Rehden - Acht „Frischlinge“ und drei „alte Hasen“ gestalten künftig das politische Geschehen in der Gemeinde Rehden. Von den Mandatsträgern der vergangenen Legislaturperiode sind nur Bürgermeister Wilhelm Grelle, Heino Mackenstedt und Bernhard Lanz übrig geblieben.

Acht Ratsmitglieder stellten sich nicht wieder zur Wahl. Das verbliebene Trio wird künftig in der Fraktion der Wählergemeinschaft Rehden (WGR) von Hans-Hermann Wegener, Jörg Grote, Armin Lührs, Gerhard Sander, Bernd Tinnemeyer und Claudia Meyer unterstützt. Für die SPD schafften Edith Siebel und Leonel Gaspar Dias den Sprung in den neuen Rat. „Ich sitze hier nicht wegen meiner Intelligenz, sondern aufgrund der Gnade meiner frühen Geburt“, scherzte Gerhard Sander am Dienstagabend zu Beginn der konstituierenden Ratssitzung im Sitzungssaal des Rathauses. Der „Alterspräsident“ führte bis zur Bürgermeisterwahl durch die Tagesordnung. Nach vorangegangener Pflichtenbelehrung nahm der bisherige Ratsvorsitzende Wilhelm Grelle die förmliche Verpflichtung der neuen Mandatsträger per Handschlag vor.

Zuvor hatte Gemeindedirektor Hartmut Bloch auf die Einhaltung der Paragrafen der Amtsverschwiegenheit, des Mitwirkungsverbots und des Vertretungsgebots hingewiesen. Die Wahl des Ratsvorsitzenden endete ohne Überraschung: Wilhelm Grelle bleibt Bürgermeister in der Gemeinde Rehden. Neuer erster Stellvertreter ist Heino Mackenstedt von der WGR, neue zweite Stellvertreterin Edith Siebel (SPD). Das Bürgermeister-Trio bildet gleichzeitig auch den Verwaltungsausschuss (VA). Stellvertreter für Grelle, Mackenstedt und Siebel im VA sind Bernhard Lanz, Jörg Grote und Leonel Gaspar Dias.

An der Spitze der WGR-Fraktion steht Bernhard Lanz, Fraktionssprecher der SPD ist Leonel Gaspar Dias. Wie alle übrigen Beschlüsse auch, wurde Hartmut Bloch einmütig zum Gemeindedirektor bestimmt und zum Ehrenbeamten berufen. Blochs Stellvertreter in der Funktion bleibt Bernhard Haas. In den Verbandsausschuss des Unterhaltungsverbandes „Hunte“ berief der Rat Wilhelm Grelle, sein Stellvertreter ist Heino Mackenstedt. Den Vorsitz im fünfköpfigen Bau-, Wege-, Gewässer- und Umweltausschuss übernahm Bernhard Lanz. Zudem sind Jörg Grote, Hans-Hermann Wegener und Armin Lührs (alle WGR) sowie Edith Siebel (SPD) in dem Fachgremium vertreten. Zu Stellvertretern, die sich wiederum untereinander vertreten können, wurden Wilhelm Grelle, Bernd Tinnemeyer, Claudia Meyer, Gerhard Sander und Leonel Gaspar Dias gewählt.

Weil die Arbeit rund um den Rehdener Herbstmarkt in den zurückliegenden Jahren stark zugenommen hat, gibt es auch in der neuen Legislaturperiode einen Marktausschuss. Vorsitzender ist Bernd Tinnemeyer, Claudia Meyer seine Stellvertreterin. Zudem sind Armin Lührs, Hans-Hermann Wegener und Leonel Gaspar Dias im Marktausschuss aktiv. Vertreten werden die ordentlichen Mitglieder von Heino Mackenstedt, Gerhard Sander, Jörg Grote, Bernhard Lanz und Edith Siebel. Beratend (ohne Stimmrecht) unterstützt wird das politische Quintett von Thomas Halfbrodt und Herbert Schlömer (Stellvertreter Marc Stratmann und Tanja Schilling) aus den Reihen der Werbegemeinschaft in der Samtgemeinde Rehden.

Nach der zügigen Abhandlung der Regularien machte Bloch insbesondere den neuen Mandatsträgern „Lust auf Politik“. Die Rahmenbedingungen für die kommunalpolitische Arbeit seien in Rehden nach wie vor gut, weil die Gemeinde trotz hoher Investitionen schuldenfrei sei. Mit Blick auf den demografischen Wandel teilte Bloch mit, dass die Zahl der Einwohner von 2001 bis Ende 2015 um annähernd 300 auf 2055 gestiegen sei. „Wir sind eine Wachstumsgemeinde“, freute sich Bloch. Abschließend wies er darauf hin, dass für die politischen Newcomer im Rat zeitnah eine hausinterne Schulung angeboten werde.

Während der Einwohnerfragestunde machte Dieter Plaggemeyer auf Schäden an mehreren Gehwegen aufmerksam und wollte wissen, ob die Gemeinde schon einen Plan habe, um die Mängel zu beheben? „Wir sind in der Angelegenheit am Ball. Eine der ersten Aufgaben des neuen Rates wird es sein, eine Prioritätenliste für die Sanierungsdringlichkeit aufzustellen“, beantwortete Bloch die Anfrage. 

ges

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