Weitere Fläche für Baugebiet angeboten / Endausbau Schulstraße III für November geplant

Doch Alternative für Wetscher Torfweg?

An der Sankt-Hülfer-Straße in Wetschen entstehen die ersten Neubauten.
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An der Sankt-Hülfer-Straße in Wetschen entstehen die ersten Neubauten.

Rehden – Gibt es doch noch einen Lichtblick für die Anwohner der Rehdener Siedlung Wähaus-Ehrling? Sie sind wie berichtet wenig begeistert von dem Vorschlag der Verwaltung, auf einer 3,6 Hektar großen Ackerfläche am Wetscher Torfweg das nächste Rehdener Baugebiet auszuweisen. Nachdem die Verhandlungen für eine erste Alternativfläche, die näher am Zentrum gelegen hätte, erfolglos geblieben waren, hat sich nun kurzfristig eine weitere Möglichkeit aufgetan.

Er habe die Planungen für den Wetscher Torfweg schon wieder auf die Tagesordnung setzen wollen, als der Verwaltung eine weitere Fläche zum Kauf angeboten worden sei, berichtete Gemeindedirektor Hartmut Bloch in der Sitzung des Gemeinderats. Man befinde sich aktuell in Gesprächen. Zum Standort der Fläche äußerte er sich nicht.

Bloch stellte klar, dass dies der letzte Versuch der Verwaltung sei, eine Alternativfläche für das Baugebiet zu bekommen. Sei auch diese Verhandlung erfolglos, „kehren wir zur Ursprungsplanung zurück“. Denn die Vorprüfung koste jedes Mal viel Geld.

Als Grund für die Eile bei der Planung eines weiteren Baugebiets führt die Verwaltung die zur Neige gehenden Reserven in den vorhandenen Neubaugebieten entlang der Schulstraße. Im dritten Abschnitt sind laut Bloch 14 der 22 Baugrundstücke vermarktet, im vierten Abschnitt drei von acht. Für die übrigen gebe es eine lange Liste mit Interessenten.

Im dritten Abschnitt soll möglichst noch in diesem Jahr der Endausbau beginnen. Die Ausschreibung läuft bis zum 10. November, die Umsetzung ist ab dem 16. November vorgesehen, sofern das Wetter mitspielt.

Im neuen Baugebiet südlich der Sankt-Hülfer-Straße in Wetschen wachsen nach Fertigstellung der Baustraße ebenfalls die ersten Wohnhäuser aus dem Boden. Im ersten Abschnitt sind laut Bloch 12 der 24 Grundstücke verkauft. Darum soll zeitnah die Planung für den zweiten Abschnitt mit etwa 18 Grundstücken beginnen, der die Lücke zur östlichen Altbebauung schließt. Dort sollen auch Sozialwohnungen entstehen.

Kindertagesstätten

Vor dem Hintergrund der neuen Baugebiete wird sich die Verwaltung in naher Zukunft auch intensiver mit der Planung einer weiteren Kindertagesstätte beschäftigen, die dann in Wetschen entstehen soll. Aktuell reichen die Plätze in den Kindertagesstätten in Rehden, Hemsloh und Barver sowie bei den Tagesmüttern zwar noch aus, um alle Betreuungsansprüche zu erfüllen, doch die Kapazitäten sind bereits knapp. In zwei bis drei Jahren könnte das angesichts der Zuzüge vermutlich nicht mehr der Fall sein.

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