Beliebter Billardtisch

Dalley: Jugendraum kommt gut an

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Jugendpfleger Tim Dalley (2.v.l.) organisiert im Jugendraum der Samtgemeinde Rehden Freizeitaktivitäten. Hier misst er sich mit (v.l.) Milan, Leon und Marvin am Kicker.

Rehden - Ein Billardtisch im Jugendraum der Samtgemeinde Rehden? Bei den Jugendlichen steht er nach wie vor ganz oben auf der Liste, aber er wird wohl ein Traum bleiben. „Ich habe mit dem Zollstock genau nachgemessen. Es passt nicht“, bedauert Tim Dalley. Dass der Jugendtreff den jungen Menschen in der Samtgemeinde trotzdem einiges zu bieten hat, berichtete der Jugendpfleger in der jüngsten Sitzung des Jugendausschusses.

Die Zahl der monatlichen Besucher schwankte 2018 zwischen 34 und 87. Die Angebote, die zusammen mit den Jugendlichen entwickelt worden seien, seien gut angenommen worden, berichtete Dalley. Dazu gehörten Filmabende, Koch- und Backworkshops, eine Kreativwerkstatt und eine Halloween-Party. „Die ist sehr gut angekommen“, so Dalley. Allerdings achte er - auch mit Rücksicht auf die jüngeren Besucher - darauf, dass es nicht zu viele solcher Veranstaltungen gibt. Partys sollen die Ausnahme bleiben. Neu war im vergangenen Jahr die Ferienspaß-Aktion (T-Shirts gestalten) in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Grundschule Rehden. Sie war laut Dalley ein Erfolg und soll 2019 wiederholt werden. Außerdem sind die Organisation eines Playstation-Fifa-Turniers und die weitere Gestaltung der Räume geplant.

Neben dem Zeitvertreib steht momentan das Thema Bewerbung im Vordergrund. Viele Neuntklässler würden bald eine Ausbildung beginnen, sie unterstütze er bei den Bewerbungen, so Dalley. Außerdem biete er Lernförderung an und spreche mit den Jugendlichen darüber, was sie laut Gesetz dürfen und was nicht. Es gebe auch eine gute Kooperation mit der Schulsozialarbeit der Oberschule. Die Altersstruktur der Besucher reicht von 13 bis 19 Jahren, wobei die meisten eher älter sind. Tim Dalley möchte darum künftig verstärkt bei jüngeren Jugendlichen für den Jugendraum werben.

Dalley ist bei Bethel im Norden angestellt und betreut im Auftrag der Samtgemeinde mittwoch- bis freitagnachmittags den Jugendraum. Montags und dienstags kümmert er sich um die Flüchtlingssozialarbeit. Dadurch ergäben sich viele Schnittstellen, so Dalley. Viele der Jugendlichen, die er aus seiner Beschäftigung mit den Asylsuchenden kenne, kämen auch in den Jugendraum. „Sie entwickeln sich wirklich gut und werden hier auf jeden Fall klar kommen“, freut er sich.

Mit der Arbeit des Jugendpflegers sei man sehr zufrieden, erklärte Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch in der Sitzung. Die Verwaltung strebe darum an, die Zusammenarbeit mit Bethel im Norden um drei Jahre zu verlängern.  

mer

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