Blau-Kreuz-Gruppe Rehden zieht Bilanz und verteilt Präsente

50-jähriges Bestehen wirft Schatten voraus

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Erster Vorsitzender Hermann Hoffmann mit den geehrten Uwe Majewski, Traut und Herfried Plenge, Friedhelm Bokelmann, Michael Essler sowie Wolfgang und Anne Scheland.

Rehden - Der Ortsverein Rehden des Blauen Kreuzes feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für das Fest am 18. September laufen bereits auf vollen Touren, berichtete erster Vorsitzender Hermann Hoffmann auf der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus Rehden.

Geplant ist ein gemeinsamer Gottesdienst in der Rehdener Kirche mit befreundeten Vereinen und vielen Gästen, anschließend geht es zu einer Feierstunde in die „Ratsstuben“ in Rehden, so Hoffmann: „Unsere Hauptaufgabe besteht darin, ehrenamtliche Suchtkrankenhilfe zu betreiben. Regelmäßig trafen wir uns im vergangenen Jahr zu Gruppenabenden, organisierten Haus- und Krankenbesuche, hielten Gruppenvorstellungen in verschiedenen Kliniken ab und führten informative Gespräche mit diversen Geschäftsleitungen verschiedener Betriebe.“

An 46 gemeinsamen Gesprächsrunden beteiligten sich insgesamt 459 Personen, eine Zahl mit der man durchaus zufrieden sein kann. Des Weiteren besuchten einige Mitglieder des Vereins diverse Arbeitskreistagungen. „Aber auch der gesellige Teil kam bei uns nie zu kurz, so nahmen wir an verschiedenen Gottesdiensten, Tagesfahrten und weitere gemütlichen Events teil. Ein besonderes Anliegen ist es mir“, so Hermann Hoffmann, „einmal Danke zu sagen. Danke all denen, die uns jeder Zeit unterstützen, egal wie, wann und wo. Im einzelnen möchte ich hier der politische Schienen Rehden, der AOK Diepholz, der evangelischen Erwachsenenbildung, der Kirchengemeinde Rehden-Hemsloh und nicht zuletzt der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz danken.“

Präsente für ihr Durchhaltevermögen bekamen Michael Essler, Uwe Majewski und Elisabeth Böhm (zwei Jahre), Waldemar Holzhause (zehn Jahre), Wolfgang und Anneliese Scheland (15 Jahre), Friedhelm Bokelmann (20 Jahre) und Herfried und Traute Plenge (25 Jahre).

Dass es immer schwieriger wird, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen, zeigten die anstehenden Wahlen, gleich zwei Posten konnten lediglich kommissarisch besetzt werden. Zum einen der Posten des Kassenwartes, der vorübergehend vom ersten Vorsitzenden Hermann Hoffmann besetzt wird, des Weiteren wird das Amt des Schriftführers weiterhin kommissarisch von Anita Hoffmann besetzt. Zum zweiten Vorsitzenden wählten die Anwesenden Herfried Plenge via Wiederwahl, zu Beisitzern wurden Anne Scheland, Otti und Heinz Fieseler, Uwe Majewski und Michael Essler ernannt. Die Kasse wird im nächsten Jahr von Peter Weiß und Günther Rießmeier geprüft.

Die Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Wilhelm Grelle, er ermahnte dazu, dass das Ehrenamt und die Berichterstattung dazu nicht gänzlich in den momentan herrschenden politischen Themen untergehen. Auch das Thema Flüchtlinge sprach Grelle an. So gab er bekannt, dass zur Zeit etwa 60 Flüchtlinge in der Samtgemeinde untergebracht seien und in den kommenden Monaten diese Zahl etwa noch verdoppeln werde. Allerdings stellte er auch ganz klar heraus, dass es bislang zu keinen Problemen mit den neuen Rehdener Einwohnern gekommen sei.

Der Neubau eines Physiozentrums am bestehenden Ärztehaus ist in der Planung und soll nach Fertigstellung dazu beitragen, Rehden für neue potentielle bauwillige Familien interessant zu machen.

vm

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