Wettbewerb des Hemsloher Bagger-Clubs zum fünften Mal ausgetragen

Bagger-Contest für jedermann

Auch die jungen Teilnehmer kamen beim Bagger-Contest auf ihre Kosten.

Hemsloh – Was als Spaß von einer Gruppe Baggerführer oder an Baggern Interessierter aus der Taufe gehoben wurde, geht nun in das fünfte Jahr.

Auch in diesem Jahr lud der Hemsloher Bagger-Club wieder zur Geschicklichkeitsprüfung mit „Goliath und Joystick“ ein.

Die Hemsloher Bagger-Club Mitglieder Andre Finke, Maren Finke, Dennis Finkenstädt, Isabell Finkenstädt, Dirk Sandering und Anne Sandering organisierten den Wettbewerb. Sie kennen die Faszination mit großem Gerät, Erdmassen zu bewegen, per Joystick Technik zu beherrschen und haben über die Jahre eine Familienveranstaltung aus dem Wettbewerb gemacht. „Wir zählen in diesem Jahr 97 Teilnehmer in 17 Gruppen. Darunter drei reine Frauengruppen“,beschreibt Dirk Sandering das Teilnehmerfeld.

Eines dieser drei Teams bestand aus Ela, Nicole, Yvonne, Sandra und Katy mit Trainer Heinrich. Ihr Team hieß „Bagger Ladies“ und sie trugen ihren Namen auf ihren T-Shirts mit Sponsoren-Werbung. Sie traten zum ersten Mal geschlossen an. „Wir haben uns gegründet, weil wir letztes Jahr zuschauten und die Lästerei über Frauen am Steuerknüppel nicht mehr hören konnten.“

Wer sich rechtzeitig angemeldet hatte, durfte auf den zwei Plätzen mit den kniffligen Aufgaben teilnehmen. Wer zu spät war, hatte die Chance, auf dem dritten zusätzlichen Platz unter Anleitung „Probe zu baggern“.

Auf die kleinsten Gäste wartete auf Platz vier ein kleiner Bagger, sonst im Einsatz für Kanalaushub, für grenzenlosen Baggerspaß.

Auch dieses Jahr hatte sich der Hemsloher Bagger-Club wieder knifflige Aufgaben ausgedacht.

Mit zwei Baggern der Firma Wiechert Erdbau (Hemsloh) warteten drei Aufgaben im Parcours auf die Teilnehmer: In Aufgabe eins mussten drei grüne zwischen sieben Wasserflaschen von einem Brett geschubst werden. Bei Aufgabe zwei hatten die Teilnehmer eine Stange aufzunehmen, danach zwei Wassereimer an seitlich angebrachten Haken anzuhängen, um dann Stange mit Eimern möglichst ohne großen Wasserverlust auf zwei Stützen wieder abzulegen. Aufgabe drei toppte das geforderte Fingerspitzengefühl: Es warteten drei Holzklötze mit Ösen am Boden. Mit den Haken an den riesigen Schaufeln der Bagger sollten die Klötze angehängt und dann auf drei unterschiedlich hohe und immer kleiner werdende Plattformen abgestellt werden.„Das geschieht alles auf Zeit“,hörte man einen Zuschauer aus den Besucherreihen hinter der Absperrung rufen.

Jeder Teilnehmer musste den Parcours in fünf Minuten schaffen, wenn er früher fertig war, gab es pro Sekunde Bonuspunkte.

Ins Finale kamen die Besten aus den Teams zur schwierigsten Aufgabe: Es galt, einen Ball an einer 1,50 Meter langen Kette durch einen Parcours aus Besenstilen, auf deren Ende lose ein Golfball lag, zu balancieren. Sie hatten die zwei Plätze mit dem großen Gerät unter Kontrolle, nahmen Zeit, pfiffen an und ab oder standen, wie Andre Finke, dem jeweiligen Baggerführer am Führerhaus zur Seite. „Helfen darf er nicht, aber den Not-Stopp ziehen, falls Gefahr in Verzug besteht“, erklärte Sandering.

Die Siegergruppe des diesjährigen Bagger-Contests war das Team„Wiechert aus Hemsloh“.Die Einzelwertung gewann Torsten Wiechert. Darauf folgten Andre Curth auf Platz zwei und Olaf Kleinhans auf Rang drei.    sbb

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