Fragen bei Sitzung des Bauausschusses in Rehden

Anwohner interessieren sich für Baugebiet

Ein neues Baugebiet soll am Mühlenweg in Rehden entstehen.
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Ein neues Baugebiet soll am Mühlenweg in Rehden entstehen.

Rehden – Ein neues Baugebiet für 40 Grundstücke soll am Mühlenweg in Rehden entstehen. Bei der Beratung zur Änderung des Flächennutzungsplanes beteiligten sich fünf Anwohner des angrenzenden Wohngebietes, die den Vertretern des Bauausschusses der Samtgemeinde ihre Sorgen mitteilten.

Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch holte bei der Ausführung der Entscheidung über die Änderung des Flächennutzungsplanes weit aus und wollte mit Informationen, die bereits einige Verfahrensschritte voraus gingen, Fragen der Zuhörer bereits im Vorfeld beantworten.

Auch die Hintergründe, warum die Gemeinde Rehden neue Baugrundstücke erschließen muss, erklärte er: „Wir befinden uns in der glücklichen Situation, dass die Nachfrage nach baureifen Grundstücken in Rehden ungebrochen hoch ist. Wir haben jedoch nur noch elf Grundstücke zur weiteren Vermarktung offen. Die gute Infrastruktur lässt Rehden wachsen.“

Er betonte, dass die Gemeinde zweigleisig fahren müsse: zum einen die Entwicklung von Neubaugebieten und zum anderen die Lückenbebauung und Nutzungsänderung in Ortsnähe vorantreiben.

Bloch betonte, dass er die Bedenken der „Altanlieger“ nachempfinden könne, sie sich aber im Klaren darüber sein müssten, dass „das Privileg der freien Sicht auf die Natur in der Randlage eines Wohngebietes irgendwann verloren geht“.

Es sei schwierig, mit Flächeneigentümern zu verhandeln und gleichzeitig den Vorgaben des Landkreises Diepholz zu entsprechen.

Der Verwaltungschef sicherte den Anwohnern zu, dass nach dem „Gebot der Rücksichtnahme auf vorhandene Bebauung“ die neu entstehende, angrenzende Häuserreihe eingeschossig werden darf und es einen Grünstreifen zwischen den Wohngebieten geben soll.

Nachdem die Abstimmung der Ausschussmitglieder einstimmig für die Änderung des Flächennutzungsplanes ausgefallen war, zeigten sich die Bürger trotz einiger Nachfragen verständnisvoll.

Hartmut Bloch erklärte, dass die Bürger noch Gelegenheit hätten, Einwände vorzubringen: Bis die rund 36 100 Quadratmeter große Fläche am Mühlenweg bebaut werden könne, bedürfe es vieler weiterer Verfahrensschritte – unter anderem der öffentlichen Auslegung, an der sich die Einwohner beteiligen könnten.

Er lud die anwesenden Anlieger zur – allerdings noch nicht terminierten – Sitzung der Öffentlichkeitsbeteiligung ein und zeigte sich zuversichtlich, dass ihre Bedenken auch weiterhin Gehör finden würden.

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