Weihnachtsmarkt der Samtgemeinde Rehden wird in Dickel ausgerichtet

Einwohner und Besucher stimmen sich auf die Festtage ein

Der Weihnachtsbaum war schön geschmückt, der Boden um die Buden mit Hackschnitzeln dekoriert. In solcher Kulisse macht ein Marktspaziergang Spaß. J Foto: Brauns-Bömermann
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Der Weihnachtsbaum war schön geschmückt, der Boden um die Buden mit Hackschnitzeln dekoriert. In solcher Kulisse macht ein Marktspaziergang Spaß.

Dickel - Von Simone Brauns-Bömermann. In der Mitte ein Tannenbaum, zwei Ponys, ringsherum Buden mit herrlich duftenden Leckereien und maritime Weihnachtssongs: Was will man mehr? Zeit, um den Weihnachtsmarkt in der Samtgemeinde Rehden zu genießen. Das nahmen sich die meisten Bürger der Mitgliedsgemeinden vor und in diesem Jahr war Dickel dran.

Rund um das Feuerwehrgerätehaus mitten im Ort war die Kulisse des Budenzaubers aufgebaut, aber das reichte nicht, um den Hunger und Durst der Gäste zu stillen. Kaffee und Kuchen gab es nämlich im Feuerwehrgerätehaus und die Plätze waren am Nachmittag begehrt.

Draußen standen, wunderbar geschmückt, 21 Holzbuden, die mit Zauber oder Duft einluden, innezuhalten.

Vereine wie der Schützenverein, der „Sportkult Dickel“ des SV Dickel, die Bude der „Eickbuscher“ aus Dickel, die der sechs jungen Mädel aus Dickel, Rehden und Spreckel, die „Alles selbst gemacht“ anboten oder die „Flammkuchen-Connection“. Ein Lastwagen als Bühne für den Shantychor Rehden, der die Herzen der Besucher mit seinen Liedern von der Waterkant und von hoher See höherschlagen ließ: „Noch 50 Meilen bis Weihnacht“, sangen sie. Auch die Jagdhornbläser sorgten für Unterhaltung. Mittendrin die zwei Shetland-Ponys von Julia Eickbusch mit roten Halftern, frisch geputzt und auf jede Streicheleinheit aus. „Bitte nicht füttern, auch wenn ich noch so lieb schaue. Ich bin auf Diät“, stand auf dem Schild am Gehege.

Kunsthandwerker im Zelt

Im Zelt Kunsthandwerk, Wolle und Selbstgestricktes und die Klöppel-Damen rund um Diepholz, die ihr Handwerk demonstrierten. Den Besuchern sah man die Entspannung eine Woche vor Weihnachten an, auch das „Budenpersonal“ hatte mehr Spaß als Stress. Ob mit Weihnachtsbaumhut, Mütze oder Mützchen auf dem Kopf, hieß die Devise: „Wir feiern an diesem Wochenende unseren gemeinsamen Samtgemeinde-Weihnachtsmarkt.“

Dem Areal war die Anstrengung während der Organisation anzusehen: Die Fläche wurde aufgrund der Nässe mit Hackschnitzeln dick bedeckt: „Wir haben in Dickel sogar Fußbodenheizung“, so der Kommentar eines Gastes. Und die Eickbuscher-Bowle, der Eierpunsch oder die Feuerzangenbowle durften ausgiebig genossen werden: Das Bus-Taxi der Dümmer-Schwalbe von Heiko Öhlmann fuhr regelmäßig im Shuttle-Verkehr.

Was einem in Dickel entgegenschlug, war mehr als Dorfgemeinschaftsgefühl: Die Gäste kamen aus der gesamten Samtgemeinde und aus Nachbargemeinden. Mit der Regelung des Wechsels in jedem Jahr, klappt es gut in Rehden: „Man besucht sich dann gegenseitig“, sagte Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch erfreut.

Nach dem Besuch des Weihnachtsmannes und der Weihnachtsbaumversteigerung sollte die Helferfete im Zelt steigen – als Dank für die vielen Freiwilligen, die den Gästen den Samstag vor dem 3. Advent mit dem tollen Markterlebnis sicherlich versüßt hatten.

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