Samtgemeinde Rehden plant Kita-Ausbau

1,48 Millionen Euro für die Bildung

Rehden - Ihre Schulen und Kindertageseinrichtungen lässt sich die Samtgemeinde Rehden einiges kosten. 1,482 Millionen Euro sind dafür im Haushaltsentwurf 2018 eingeplant. Mit 1,109 Millionen Euro sind die Einrichtungen für frühkindliche Bildung einer der größten Posten im Ergebnishaushalt. Für die Einrichtungen der Jugendarbeit sind zusätzlich 47.500 Euro vorgesehen.

Die Details des Ergebnishaushaltentwurfs und die geplanten Investitionen stellten Bernhard Haas, Leiter des Fachdienstes Finanzen, und Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch am Donnerstag im Jugendausschuss vor.

Bei den Investitionen im Kita-Bereich sind 25.000 Euro für den Anbau eines Freisitzes im Kindergarten in Rehden eingeplant. Der mit Abstand größte Brocken ist der Umbau der im Sommer schließenden Grundschule Barver zu einer Kindertageseinrichtung. 350.000 Euro sind dafür vorgesehen. Wie viel Förderung es vom Land gibt, ist noch offen; die Verwaltung rechnet erst mal mit 100.000 Euro im nächsten Jahr. Fest steht aber, dass es deutlich weniger sein wird als bei einem Neubau – ein Umstand, der Bloch immer wieder zu harscher Kritik an der Landespolitik nötigt. Wenn das Land die frühkindliche Bildung stärken wolle und sie grundsätzlich beitragsfrei mache, müsse es die Kommunen auch bei der Bewältigung der dadurch steigenden Nachfrage stärker unterstützen, fordert er. Es sei wichtig, dass die kommunalen Spitzenverbände mit dem Land hart über die künftige Verteilung der Kosten verhandelten.

Die Mitglieder des Schulausschusses hatten sich zuvor bereits mit dem Zahlenwerk der Grundschulen beschäftigt. Von den insgesamt 372.600 Euro für alle Schulträgeraufgaben entfallen 164.300 Euro auf die Grundschule Rehden, 80.300 Euro auf die Außenstelle Wetschen und 51.300 Euro auf die Außenstelle Barver. Die Schülerbeförderung schlägt mit 30.000 Euro zu Buche – doppelt so viel wie 2016. Mit der deutlichen Anhebung soll der ab Sommer notwendige Transport der Barveraner Kinder nach Rehden sichergestellt werden.

Größter Posten bei den Investitionen ist die Errichtung eines Windfangs (43.000 Euro) am Eingang der Grundschule Rehden. Der Wunsch danach war laut geworden, weil die Aula im Eingangsbereich im Winter zu kalt ist, um sie vernünftig zu nutzen. Dabei könne man den Raum gut gebrauchen, argumentierte Schulleiterin Annhild Pilgrim. Die hohen Kosten seien bei den Haushaltsberatungen nicht gerade mit großer Begeisterung aufgenommen worden, berichtete Bloch. Er gab sich aber zuversichtlich: „Wenn die Mittel erst mal im Haushalt stehen, sind die Chancen nicht schlecht, dass der Windfang gebaut wird.“ 

 mer

Rubriklistenbild: © dpa

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