Menschen in Stuhr, Weyhe und Syke decken sich mit Feuerwerk ein / „Familie hilft beim Aufräumen“

Region will es krachen lassen

Wollen es ordentlich krachen lassen: Die Volljährigen Daniel (l.) und Timmy (r.) haben sich für den Silvesterabend offensichtlich viel vorgenommen. Auch ihre Freunde (v.l.) Sascha und Christian freuen sich darauf.

Stuhr · Morgen Abend wird es laut und bunt am Himmel über Stuhr, Weyhe und Syke. Zum Jahreswechsel wollen es die Menschen in der Region offenbar richtig krachen lassen – und deckten sich deshalb schon gestern mit reichlich Feuerwerk ein.

Etwa 20 Euro will Sabrina Trimpe aus Kirchweyhe für Feuerwerkskörper ausgeben. „Ein bisschen Knallerei ist in Ordnung. Mehr Geld gebe ich aber sicher nicht aus“, sagt die 19-Jährige. Die junge Weyherin will dabei nicht irgendwas kaufen. Qualität muss es schon sein.

Fachgespräch bei Ernst Koch in Kirchweyhe: Verkäufer Andreas Hahn (l.) berät Frank Rodewald.

Auf Wunsch erklärt Andreas Hahn, Mitarbeiter des Kirchweyher Baumarktes „Ernst Koch“, gerne das Siegel der Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung. Das lässt sich auch Frank Rodewald prompt zeigen. Der Kirchweyher kauft gleich für mehrere Familien Raketen und Feuerwerksbatterien – und muss mehr als 50 Euro hinblättern. Er kündigt an, Raketen nur in leeren Sektflaschen zu starten. „Sicherheit geht vor, und Eltern sind da Vorbild“, sagt der 44-Jährige. Deshalb sei für ihn auch Kehren eine Selbstverständlichkeit: „Am Morgen hilft die gesamte Familie beim Aufräumen mit.“ In der Nacht davor soll es aber vor allem bunt sein und schön anzuschauen.

Das finden auch die Feuerwerk-Fans, die sich im Syker Hachepark mit Raketen und Co. eindeckten. Familie Borchardt aus Syke hat klare Vorlieben: „Die Kinder sollen was zum Gucken haben. Knallen muss es aber nicht“, wünscht sich Mutter Birte. Lennard (7) und Laurens (3) packen Raketen ins Auto, die Papa Jörg am Silvesterabend anzünden soll. Ob die Kleinen dann die Augen noch weit genug aufhalten können, um das Feuerwerk zu bestaunen? „Ja klar“, sind sich die Geschwister schnell einig.

Volker Kuder kauft mit seinen Söhnen Nico (14) und Patrick (17) Feuerwerkskörper, denkt dabei aber auch an deren Großväter: „Die knallen nämlich genauso gerne wie wir.“ Bei so vielen fleißigen Händen dauere der Spaß ab Mitternacht wohl nur drei Minuten. „Dann ist alles verfeuert“, vermutet der Syker.

Da planen Andree Schmolke und Onkel Siegfried Schönfeld mehr Zeit ein. „20 Minuten lang reicht der Vorrat“, ist sich Andree Schmolke sicher. Solange sollen auch die Bodenfeuerwerke, die die Mütter Anika Neumeister und Beatrice Kehren besorgt haben, halten. Luca Neumeister (7) und Christian Kehren (3) freuen sich schon auf das Spektakel.

Das Knallen ist allerdings nicht Jedermanns Sache. Axel Meyer (27) aus Sudweyhe sieht den Raketen zwar gerne zu, kauft aber keine. Der Feuerwehrmann rät, nur Knaller zu verwenden, die eine spezielle Prüfnummer haben. Auch die Brinkumerin Irene Dittrich (74) ist gegen die „Böllerei“. Diese Haltung habe sie seit Jahrzehnten, sagt sie. „Es gibt auf der Welt Dinge, die viel notwendiger sind. Ich mag es an Silvester eher besinnlich“, betont sie.

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