Regina Barg betreut in Accra bereits mehr als 100 Kinder/Förderverein stellt Geld für dringend benötigten Küchenanbau zur Verfügung

Eigene Schule in Ghana – Spender unterstützen Traum

Mühsame Arbeit: Stein für Stein formen. An der Sonne muss der Beton aushärten.
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Mühsame Arbeit: Stein für Stein formen. An der Sonne muss der Beton aushärten.

Bassum/Syke - Eine eigene Schule in Afrika – diesen Traum hat sich Regina Barg aus Bassum mit ihrer „Da Vinci International Model School“ in Accra erfüllt (wir berichteten).

Mehr als 100 Schüler besuchen mittlerweile ihre Schule – rund 50 sind auf das überlebenswichtige Schulessen angewiesen. Dafür ist dringend ein Küchenanbau notwendig, der jetzt realisiert wird. „Dank der großzügigen Spende des Vereins“, freut sich Regina Barg über die Unterstützung des Fördervereins „School for Ghana“ mit Sitz in Syke. „Zurzeit regnet es heftig und darum gehen die Arbeiten etwas schleppend voran“, berichtet die ehemalige Grundschulleiterin aus Bassum.

Erst im Frühjahr dieses Jahres hatten ihre Freunde aus Bassum, Syke und Weyhe den Förderverein gegründet mit dem Ziel, diese Schule ideell und materiell zu unterstützen. Nach der Veröffentlichung eines Berichtes über das Projekt „haben sich eifrige Spender gefunden, mit deren Hilfe es nun gelungen ist, zum einen die Schulmiete für ein weiteres Jahr zu finanzieren, und zum anderen den dringend benötigten Küchenanbau zu realisieren“, freut sich Ralf Stege als Vorsitzender des Fördervereins. „Allen Spendern möchte das Team der Da Vinci School in Accra auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön ausrichten.“

Stege berichtet: „Fleißige Maurer konnten bezahlt werden, die sich sogleich an die Arbeit machten, um die nötigen 155 Betonsteine zu formen. Diese mussten zunächst in der sengenden Sonne Afrikas tagelang trocknen und aushärten, bevor sie verbaut werden konnten. Sodann wurde der Fußboden aus Beton gegossen, bevor der Zimmermann in akrobatischer Manier die Dachkonstruktion errichtete.“ Das Dach sei mittlerweile dicht, aber der langanhaltende Regen habe die Bauarbeiten vorerst gestoppt. „Vielleicht können noch mehr Freunde gewonnen werden, um dieses Schulprojekt weiter zu fördern“, hofft Stege. Die Schule brauche zusätzliche Klassenräume, um auch bei Regen alle Kinder unter einem Dach unterrichten zu können. Weitere Infos im Internet:

www.school-for-ghana.jimdo.com

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