Auftakt der Adventsausstellungen mit insgesamt 33 Künstlern im Asendorfer „Kunst-Schuppen“

Die Rattenfänger-Sage aus Ton

Udo Richter zeigte Bildhauerarbeiten.

Asendorf - (ine) · „Das ist genauso gewesen, wie ich mir das vorgestellt habe“, freut sich Gabriele Beutner-Kijewski und deutet auf das neue Fenster, an dem die Züge der Museumseisenbahn am Wochenende immer wieder langsam vorbei getuckert sind. Aus den Waggons heraus konnten die Passagiere einen Blick hinein in den „Kunst-Schuppen“ werfen, den Beutner-Kijewskis „Kunst-Schiene“ betreibt – eine Plattform für Ausstellungen und Events.

Zugführer und Nikolaus ließen es sich am Sonntag nicht nehmen, voranzuschreiten und ihre Fahrgäste direkt in den ungewöhnlichen Schuppen zu führen. Für die vier Adventswochenenden hat Gabriele Beutner-Kijewski insgesamt 33 Künstlerinnen und Künstler gewonnen, die im Wechsel einen bunten Kunst-Strauß in dem zur Galerie umgestalteten Schuppen darbieten.

Udo Richter aus Neustadt am Rübenberge etwa zeigte am Sonnabend und Sonntag eigene Bildhauerarbeiten. Der Schwerpunkt indes lag auf Lithografien seines verstorbenen Vaters Heinrich Richter, der schon Günter Grass’ „Die Blechtrommel“ illustrierte. „Die Lithografien sind alle in den 1970er- und 80er-Jahren entstanden“, erzählte Udo Richter mit Blick auf die im „Kunst-Schuppen“ ausgestellten Werke.

Gerd Kadzik hatte die „Rattenfänger-Sage in Ton“ aufgebaut und ließ tönerne Ratten über Häuserfronten krabbeln. Mnimalistische, aber dennoch ausdrucksstarke Kinder folgtem dem Rattenfänger.

Auf den insgesamt 240 Quadratmetern Kunst-Fläche stellte Monika Sarrach aus Martfeld überwiegend Ölgemälde aus, während Kathleen Bremer aus Asendorf vor Ort „Nanas“ bemalte – Plastiken, die den Werken von Niki de Saint Phalle nachempfunden sind. Der Kunsthof von der Thüsen aus Normannhausen entführte mit seinen marokkanischen Artikeln aus der norddeutschen Kälte direkt in den warmen Maghreb-Staat.

Keine Frage: Das Spektrum der ausgestellten Kunst im Schuppen ist breit und Abwechslung garantiert. Am kommenden Wochenende sind Collagen und Glasgravuren neu im Angebot.

Wichtig ist Gabriele Beutner-Kijewski vor allem eines: „Die Künstler sollen vor Ort etwas machen.“ So gibt es für die Besucher stets allerhand zu bestaunen. Darüber hinaus lässt die Martfelder „Puppenschwester“ Barbara Hache am vierten Advent (Sonntag, 19. Dezember) ab 15 Uhr ihre Puppen für die Kinder tanzen.

Wer im „Kunst-Schuppen“ ausstellen will, kann sich mit Beutner-Kijewski unter Tel. 04253 / 800 52 62 in Verbindung setzen. Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.Kunst-Schiene.de.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

15 Ratsmitglieder in Weyhe verabschiedet

15 Ratsmitglieder in Weyhe verabschiedet

Meistgelesene Artikel

Barenburger Feuerwehrleute befreien zwei Kühe aus Güllegrube

Barenburger Feuerwehrleute befreien zwei Kühe aus Güllegrube

Barenburger Feuerwehrleute befreien zwei Kühe aus Güllegrube
Plötzlich war die Bude kalt

Plötzlich war die Bude kalt

Plötzlich war die Bude kalt
Pferdezuchtbetrieb Brüning erhält Niedersächsischen Staatsehrenpreis

Pferdezuchtbetrieb Brüning erhält Niedersächsischen Staatsehrenpreis

Pferdezuchtbetrieb Brüning erhält Niedersächsischen Staatsehrenpreis
5 D: Rettung für Schweinehalter?

5 D: Rettung für Schweinehalter?

5 D: Rettung für Schweinehalter?

Kommentare