„Kein Kuhbaron in Barver“ / „Ökonomisch nicht gerechtfertigt“

100 protestieren gegen Mega-Milchviehanlage

Barver (up) · In Barver regt sich Protest gegen die von Familie Kriesmann geplante Aufstockung des Betriebes auf 3200 Milchkühe.

Gestern trafen sich auf dem in unmittelbarer Nähe zum Betrieb Kriesmann gelegenen bäuerlichen Milchviehbetrieb Feldhaus am Fuhrenkamp etwa 100 Menschen, davon wohl die Hälfte aus Barver, um Stellung gegen die geplante Erweiterung zu beziehen. Angeregt hatte dies Eckehard Niemann im Auftrag der „Initiativgruppe gegen die Mega-Milchviehanlage“, unterstützt von anderen landwirtschaftlichen Verbänden, unter anderem vom Bund deutscher Milchviehhalter. Alle sahen gestern die geplante Aufstockung des Milchviehbestandes von 1100 auf 3200 mit Sorge. Niemann wörtlich: „Nach der Industrie in der Geflügel- und Schweinemast brauchen wir das hier nicht auch noch beim Milchvieh!“ Er hielt die Pläne Kriesmanns ökonomisch für nicht gerechtfertigt. Hier gehe es nur um die reine Größe, einfach Größter in Deutschland oder in Europa zu sein. Und dafür müssten dann hier 50 bis 60 Familien dafür büßen.

Proteste gegen Riesenmilchstall

Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa
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Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa
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Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Uwe Peter
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa
Knapp 200 Menschen demonstrierten  gestern auf dem Milchviehbetrieb Feldhaus in Barver in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betrieb Kriesmann, der seinen Betrieb auf 3200 Milchkühe erweitern möchte, gegen dessen Pläne. "Wir befürchten eine Spaltung unseres Dorfes in Gegner und Befürworter zu diesen Erweiterungsplänen", äußerte einer der Ratsherren, die an der "Vor-Ort-Aktion" teilnahmen. © dpa

Martin Morisse vom Bundesvorstand deutscher Milchviehhalter stellte klar: „Die Menschen hier müssen leben und da spielt es auch eine Rolle, wie unsere Umgebung aussieht. Der Riesen-Betrieb rückt in Barver immer näher an die bäuerlichen Betriebe ran.“ Er hoffte, dass die kleineren Betriebe in der Nachbarschaft dadurch nicht irgendwann aufgeben müssen.

Marika Feldhaus hatte gemeinsam mit Tochter und Sohn und Nachbarinnen mehrere Transparente vorbereitet, auf denen zu lesen war „Kein Kuhbaron in Barver“, „Agrarfabrik = Billigjob“ und „Papa soll Landwirt bleiben“. Vor allem mit dem letzten Satz identifiziert sie sich: „Schließlich möchte unser jetzt 13-jähriger Sohn auch einmal Landwirt werden.“

Familie Feldhaus leidet trotz des hohen Walles, der gegen die Emissionen dort errichtet worden ist, vor allem nachts. „Wir können kaum schlafen, weil der Lärm die ganze Nacht über nicht abreißt; sei es von den Kühen, von den Fahrzeugen oder vom Piepen der Geräte“, klagt Marika Feldhaus.

Friedhelm Feldhaus formulierte den Protest deutlich: „Wenn wir mit bäuerlicher Landwirtschaft weitermachen wollen, müssen wir dagegen angehen. Wir haben keine andere Wahl. Zudem kann jeder solch eine Anlage aufbauen, wenn er ausreichend Hilfe erfährt, wie Familie Kriesmann. Wir dagegen müssen selbst zusehen, wie wir weiterkommen.“

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