Theatergruppe des TSV Süstedt feiert am 23. Januar mit „Lögen, nicks as Lögen“ Premiere

Proben bei Kälte und Glühwein

Turbulent geht es natürlich schon bei den Proben zu „Lögen, nicks als Lögen“ zu.

Süstedt - (gru) · Kalt ist es im Saal des Gasthauses „Zur Hasenburg“. Harald Stellmann von der Theatergruppe des TSV Süstedt wärmt sich die Hände an einem Glühwein, bevor er wieder auf die Bühne muss: Denn geprobt wird trotzdem für das neue Stück „Lögen, nicks als Lögen“.

Ihre Premiere feiern die Süstedter am Sonnabend, 23. Januar, um 19 Uhr, dazu gibt es anschließend Musik mit „Up“. „Dieses Stück ist kürzer als unsere früheren Aufführungen“, erzählt Stellmann. Kürzer und kurzweiliger soll es werden, denn dieses Mal ist der Vierakter von Walter G. Pfaus absolut in der Neuzeit angesiedelt. „Sonst haben wir ja meistens Stücke aus dem letzten Jahrhundert gespielt“, erinnert sich Stellmann.

Die turbulente Verwechslungskomödie auf Plattdeutsch rankt sich um eine reiche Erbtante aus Amerika, der das Ehepaar Leo und Dunja Bubek – gespielt von Harald Stellmann und Franziska Zierath – immer nur Lügengeschichten erzählt hat und jetzt mächtig in die Bredouille kommt, diese aufrecht zu erhalten.

Noch ist das Bühnenbild recht karg; ein Sofa und Tisch sowie ein neuer Barschrank, an dem noch das Preisschild hängt, das ist alles. Reichlich Arbeit wartet demnach auf das Team, das sich seit Anfang November zwei bis drei Mal pro Woche zu den Proben trifft. Ordentlich gelacht wird aber jetzt schon, wenn beispielsweise Stellmann wieder einmal seinen Einsatz verpasst...

Noch hat die neue Souffleuse, Ulrike von Rüsten, mächtig zu tun, denn der Text sitzt noch nicht bei allen Laiendarstellern. Außerdem neu in der Schauspielertruppe sind Iris Hemker, die die „Dienstdeern“ Lisa Frisius“ spielt, Marika Schrader als „Erna Bubek“ und Edda Ulbrich als „Tante Rita“. In weiteren Rollen agieren Gerd Brauer, Holger Döpke, Hilke Hickmann und Heini Gerdes. Für die Maske arbeiten Carola Beckmann, Astrid Eggers und Nicole Schröder. Holger Brinkmann, Nils Ehlers und Torsten Naujoks müssen beim Bühnenbild ’ran, während Winfried Metzner für die Technik sorgt.

Nicht mehr für alle Vorstellungen gibt es noch Karten. Wer „Lögen, nicks as Lögen“ sehen möchte, hat dazu am Sonnabend, 6. Februar, um 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen noch Gelegenheit, außerdem jeweils an den Freitagen, 19. und 26. Februar, sowie am 5. März, dann allerdings jeweils um 19.30 Uhr ohne Rahmenprogramm.

Karten gibt es bei Helga Zierath unter Tel. 04240/ 15 61 oder mittwochs von 19 bis 20 Uhr im Gasthaus „Zur Hasenburg“.

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