Wilfried Gliem und Wolfgang Schwalm treten als „Wildecker Herzbuben“ in Bruchhausen-Vilsen auf

„Ohne Musik geht es nicht !“

Interviewpartner Wilfried Gliem (r.) und der zweite Herzbube Wolfgang Schwalm.

Br.-Vilsen - · Ein „Feuerwerk der Volksmusik“ präsentieren der Veranstaltungsservice Michael Sommer und die Kreiszeitung am Sonnabend, 30. Januar, in der Veranstaltungshalle der Mensa in Bruchhausen-Vilsen. Zum Staraufgebot zählen neben Judith und Mel, Chris Roberts und Anton aus Tirol auch die Wildecker Herzbuben. Mit einem der beiden Herzbuben, Wilfried Gliem, hat sich unsere Mitarbeiterin Lilian Bertram vorab unterhalten.

?Guten Tag Herr Gliem, wo erreichen wir Sie gerade?

!Ich bin gerade Zuhause in Wildeck.

?Sie treten am 30. Januar in Bruchhausen-Vilsen auf. Was wissen Sie über diese Region?

!Ich war schon überall, aber mit Ortsnamen habe ich es leider nicht so.

?Worauf dürfen sich Ihre Fans freuen?

!Wir präsentieren unsere aktuelle CD „20 Jahre Herzilein“. Das sind 15 Erfolgstitel und fünf neue Stücke. Darunter ist auch „Tenorissimo“, ein Operetten-Medley. Wir schaffen es regelmäßig, dass die Leute mit einem frohen Herzen nach Hause gehen. Dann haben wir unseren Job gemacht.

?Wer sitzt bei Ihren Konzerten in der ersten Reihe?

!Das ist ganz gemischt. Dass Jüngere ihren Eltern oder Großeltern eine Karte zu Weihnachten schenken und sie zum Konzert begleiten, ist seit Jahren so. Es kommen aber immer mehr jüngere Leute, die unsere Musik einfach klasse finden.

?20 Jahre „Herzilein“, 20 Jahre gemeinsam mit Wolfgang Schwalm auf der Bühne. Wann „kracht“ es bei Ihnen?

!Wir stehen sogar schon seit 35 Jahren gemeinsam auf der Bühne – angefangen bei „Die Curocas“, der Begleitband von G.G. Anderson. Ab und an kracht es mal bei uns wie in jeder guten Beziehung, das ist aber nicht vorhersehbar. Es geht meist um Kleinigkeiten, an denen man sich hochzieht. Das hält aber nie lange an und da ist auch keiner nachtragend.

?Der Titel „Herzilein“ hat Sie berühmt gemacht. In welchen Ländern sind Sie mit dem Kult-Song aufgetreten?

!Wir sind damit in Deutschland und überall, was drum herum liegt, aufgetreten: in Frankreich, Dänemark, Polen und so weiter. Wir hatten aber auch Auftritte in Übersee, in Südafrika und Kanada.

?Was hören Sie privat für Musik?

!Gelegentlich höre ich auch volkstümliche Musik. „The Beatles“ sind seit meiner Jugend meine Leidenschaft. Ich mag genauso klassische Musik von Anne-Sophie Mutter. Außerdem fasziniert mich Regina Spektors Klavierspiel immer wieder. „Manhattan Transfer“, „The Everly Brothers“ und Robbie Williams gefallen mir auch. Die einzige Sparte, die mir nicht zusagt, ist Free Jazz.

?Sie haben 2005 das Kochbuch „Kochen mit Schwung“ herausgebracht. Was kochen Sie am liebsten daraus?

!Bremer Knipp und Labskaus mag ich sehr gern – wobei das Labskaus-Rezept im Buch eigentlich nicht richtig ist. Matjes gehört nicht zum Gericht, da habe ich mich überstimmen lassen.

?Eines Ihrer Alben heißt „So schön ist der Norden“. Wie kommen die Wildecker Herzbuben als gebürtige Hessen dazu?

!Die CD gehört zu einem Kochbuch mit Rezepten nordischer Art. Es ist das erste in einer Reihe von Kochbüchern mit regionalen Spezialitäten.

?Was kam bei Ihnen selbst zu Weihnachten auf den Tisch?

!Dieses Jahr gab es Rouladen. Die hat meine Frau Elke gekocht.

?Sie sind im September 63 geworden. Denken Sie daran, sich zur Ruhe zu setzen?

!Insgesamt wollen wir zwar kürzer treten, da die Tourneen sehr anstrengend sind, aber zur Ruhe setzen werde ich mich nicht. Auch wenn es die Wildecker Herzbuben irgendwann mal nicht mehr gäbe, würde ich in einer anderen Band spielen. Ohne Musik geht es einfach nicht.

?Was haben die Wildecker Herzbuben für 2010 geplant?

!Wir sind 2010 auf Tournee, die auch nach Bruchhausen-Vilsen führt. Im Oktober/November gibt es wieder etwas Weihnachtliches. Außerdem liegt das Angebot vor, den Titelsong für einen witzigen Film zu singen.

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