Stadt stellt Ergebnisse von Umfrage unter Wohnmobil-Besitzern vor

Nutzer wünschen Energiesäule

Der Wohnmobilstellplatz der Stadt Sulingen am Stadtsee braucht sich vor seinen Artgenossen in anderen Städten nicht zu verstecken.

Sulingen - (oti) · Der Wohnmobilstellplatz der Stadt Sulingen am Stadtsee braucht sich vor seinen Artgenossen in anderen Städten nicht zu verstecken. Das machen die Zahlen deutlich, die Birgit Dullin, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters der Stadt Sulingen, jetzt in ihrem Bericht über Tourismusaktivitäten der Stadt Sulingen vorstellte.

Im Zuge der Recherchen hatten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Mai bis September 63 Stellplatznutzer befragt. Das Gros der Wohnmobilbesitzer (24) nutzte den Stellplatz während einer zweitägigen Stippvisite in Sulingen. „Neun blieben drei Tage“, erklärte Birgit Dullin.

31 der 63 Befragten waren das erste Mal im Mittelzentrum zu Gast, neun das dritte, einer sogar das zehnte Mal.

Mit der Beurteilung des Stellplatzangebotes am Stadtsee dürfte die Stadtverwaltung zufrieden sein. 31 der 63 Gäste benutzten bei der Beurteilung Begriffe wie „Sehr schön“, „Sehr gut“, „Richtig gut“, „Super“, zwei sprachen sogar von einer „ausgezeichneten Anlage“.

Aufmerksam geworden auf das Angebot waren 42 Befragte durch Presse und Fachzeitschriften, nur einer durch einen Messeauftritt der Stadt Sulingen und fünf über das Internet. „Immerhin zehn durch Mund-zu-Mund-Propaganda“, erklärte Dullin.

Die Anzahl der Stellplätze wird von dem überwiegenden Teil der Nutzer (54) als „ausreichend“ empfunden, 32 wünschen sich neben der bereits vorhandenen Entsorgungsstation auch eine Art Zapfsäule für Strom.

Empfehlungen gaben die Wohnmobilbesitzer der Stadtverwaltung in textlicher Beschreibung mit auf den Weg: Angeregt wurde unter anderem die Aufstellung von Bänken oder eine Teilbefestigung des Weges zum Stadtsee mit Kies.

Kritisiert wurde primär, dass der Stellplatz zu viel von Pkw genutzt werde, einige Wohnmobilbesitzer würden Fäkalien und Schmutzwasser in den Gullis auf dem Stellplatz entsorgen.

Birgit Dullin: „Wir sind zurzeit dabei, die Anregungen auszuwerten.“

Nicht ausgeschlossen sei, einen Teilbereich des Platzes für die Nutzung durch Pkw zu sperren und Bänke sowie eine Energiesäule aufzustellen. „Natürlich vorbehaltlich der Beratungen im politischen Raum – und der im kommenden Jahr im Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel...“

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