„WID“ investiert am Standort Sulingen in Platz für zusätzliche Arbeitsbereiche

Nur noch der Name fehlt...

Stellen die neuen Räume vor: Sören Goldstein, Astrid Gießner-Rathkamp und Klaus Müller.

Sulingen - (oti) · „Offiziell werden wir die neuen Räume im Frühjahr vorstellen“, sagt Klaus Müller, Betriebsleiter der „Werkstatt für Industrie und Dienstleistung“ (WID) am Standort Sulingen. Erst vor fünf Jahren hatten die Mitarbeiter die neuen Räume mit der Postanschrift Hasseler Weg 19 in Beschlag genommen. Jetzt stehen die Arbeiten an der Erweiterung kurz vor ihrem Abschluss.

Astrid Gießner-Rathkamp vom „Sozialen Dienst“ der Einrichtung spricht von 65 Beschäftigten, die in der „WID“ am Standort Sulingen tagtäglich ein- und ausgehen. „Überwiegend Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. 17 von ihnen sind Rehabilitanten, sprich Arbeitnehmer, die mit dem Ziel einer Wiedereingliederung in den freien Arbeitsmarkt bei uns beschäftigt sind.“ Beim Umzug vom Hasseler Weg 3 in die neuen Räume am Hasseler Weg 19 waren diese gerade mal für 40 Beschäftigte ausgelegt. Klaus Müller: „Anfang dieses Jahres haben wir uns dann mit Erweiterungsplänen beschäftigt.“ In die Detailplanungen sei man im April eingestiegen. „Nachdem die Kostenträger ‚grünes Licht‘ gegeben hatten.“ Verfügte die „WID“ am neuen Standort bisher neben Sanitär- und Sozialräumen sowie einer Verteilerküche über fünf Arbeitsbereiche, sind es nach Abschluss der Arbeiten am Erweiterungsbau sieben. „Den Neubau der 300 Quadratmeter großen Lagerhalle nicht mitgerechnet“, sagt Klaus Müller. Bisher waren die Arbeitsfelder Metall, Industriemontage, Elektromontage sowie EDV- und Bürodienstleistung bei der „WID“ beheimatet. Astrid Gießner-Rathkamp: „Den Bereich Verpackung / Montage mussten wir vor der Erweiterung schon in einem Gruppenraum provisorisch unterbringen.“ Mit dem Provisorium ist es jetzt vorbei: Die „Verpacker und Monteure“ zogen in den Bereich Elektromontage, der wiederum in den Neubau. Neu eingerichtet wurde mit Bezug des Anbaus eine „Kerzen-Manufaktur“, die die „WID“ bereits während des „Wintermarktes“ der „Delme“ der Öffentlichkeit vorgestellt hatte. Leiter der Gruppe ist Sören Goldstein. Klaus Müller: „Mit unterbringen wollen wir hier in Zukunft auch unseren Bereich der Direktvermarktung, also quasi das ‚Delme-Lädchen‘, das bisher gegenüber in der Werkstatt beheimatet war.“ Wie schlussendlich der Einzelhandelsbereich firmiert, sei noch offen. Astrid Gießner-Rathkamp: „Fest steht, dass die Besucherfrequenz am neuen Standort größer sein wird. Das merken wir jetzt schon heute in der Kerzen-Manufaktur.“ Klaus Müller: „Spätestens zur Vorstellung der neuen Räume werden wir die Namensfrage geklärt haben.“

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