Aller-Weser, Nienburg und Steyerberg

Volksbanken beraten mögliche Fusion

Marklohe - Die Volksbanken Aller-Weser, Nienburg und Steyerberg treffen sich am Donnerstagvormittag in Marklohe, um eine mögliche Verschmelzung auszuhandeln. 

Um als regionale Bank erhalten zu bleiben, habe man sich mit Unterstützung der Aufsichtsräte zu den sogenannten Verschmelzungsgesprächen entschlossen. „Niedrigzins, zunehmende Regulatorik und Ertragsdruck und nicht zuletzt die fortschreitende Digitalisierung machen allen Banken zu schaffen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die drei Banken würden über eine gute wirtschaftliche Ausgangslage verfügen, heißt es weiter. Die Vorstandsgremien gehen mit entsprechender Zuversicht in die Gespräche. „Wir wollen unsere gute Ausgangsposition nutzen, um jetzt wesentliche Schritte für die Zukunft einer regionalen Bank zu sichern“, so die Vorstände der drei Volksbanken. „Dann sind wir groß genug, um dauerhaft dezentral zu bleiben und das ohne dabei unsere regionale Identität zu verlieren.“

Mit einer Fusion entstünde ein Institut mit einer Bilanzsumme von rund 1,8 Milliarden Euro und 460 Mitarbeitern. 

Weitere Details zu den Gesprächen in Marklohe folgen in Kürze auf kreiszeitung.de 

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