Innerstädtischer Ring geschlossen: Kreisverkehr am Triftweg offiziell freigegeben

Neuer Kreisel mit Schöma-Lok statt Blumen

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Diese etwa 60 Jahre alte Lok der Schöma soll vom Eingang des Hersteller-Firmengebäudes an der Hindenburgstraße auf den neuen Kreisel am Triftweg versetzt werden. ·

Diepholz - Blumenbeete wie auf den anderen Diepholzer Kreiseln sind sehr pflegeintensiv. Deshalb freut sich die Stadt, den vierten Kreisverkehr des innerstädtischen Ringes anders gestalten zu können: Auf dem Kreisel am Triftweg soll eine Lok des traditionsreichen Diepholzer Herstellers Schöma platziert werden.

Das teilte Bürgermeister Dr. Thomas Schulze gestern mit, als er vor Ort Vertreter des Diepholzer Rates, der Stadtverwaltung und der am Bau beteiligten Firmen zur offiziellen Einweihung des Kreisels begrüßte.

Mit bestem Dank willkommen hieß er auch Schöma-Geschäftsführer Christoph Schöttler. Dieser stellt die rote, etwa 60 Jahre alte Lokomotive zur Verfügung, die bislang vor dem Eingang der Schöma an der Hindenburgstraße steht. Vor dem Umzug der Lok soll auf dem Kreisel eine Schotterfläche mit Schienen geschaffen werden.

750 000 Euro hat der neue Kreisel gekostet – 60 Prozent davon flossen als Zuschuss des Landes Niedersachsen in die Diepholzer Stadtkasse.

Mit dem Kreisel am Triftweg wird der innerstädtische Ring geschlossen, der über die neue Straße zum Bahnhof, über den Kreisel bei Ford Rape, über das Bremer Eck und den Kreisel an der Flöthestraße (Hallenbad) führt. Diesen Ring mit neugestalteten Straßen konnte die Stadt nach dem Bau der Umgehung schaffen.

Das Besondere an dem vierten Kreisel sind fünf Anschluss-Äste (Sulinger Straße, Groweg, Triftweg, Heeder Triftweg und Hindenburgstraße). Zudem hat er einen Durchmesser von 50 Metern und ist damit größer als normal, was auch Lkw-Zulieferverkehr problemlos macht.

Diese Konstruktion wurde durch das Entgegenkommen der benachbarten Firma Heinrich Dönselmann-Theile (HDT) möglich, die einen Teil ihres Geländes an die Stadt abtrat. Dafür dankte Bürgermeister Schulze dem Firmenchef gestern noch einmal ausdrücklich.

Im Zuge des Kreiselbaus, der im Dezember begonnen hatte, entfiel eine Bushaltestelle und zwei neue wurden geschaffen.

Der Kreisel am Triftweg war bereits vor vier Wochen für den Verkehr freigegeben worden. Gestern schnitten die „Offiziellen“ als symbolischen Akt ein Absperrband durch. · ej

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