AOK: Andre Kerber ist der neue Regionaldirektor

Neuer Chef für 220 Mitarbeiter

Andre Kerber (rechts) ist neuer Regionaldirektor bei der AOK Mittelweser und Chef für 220 Mitarbeiter in den Landkreisen Diepholz, Verden und Osterholz-Scharmbeck.

SYKE/VERDEN (sdl) · „Erfolgreiches fortführen und Neues entwickeln“, das hat sich der 37-jährige Andre Kerber vorgenommen. Der neue Regionaldirektor und Chef für die 220 Mitarbeiter in der AOK-Region Mittelweser ist seit fünf Tagen im Amt. Gestern stellte er sich in Syke vor.

Kerber tritt die Nachfolge von Norbert Hemken (38) an, der die AOK-Region Mittelweser acht Jahre lang leitete und jetzt die Region Ostfriesland übernommen hat. „Heimatnah“, schmunzelte Hemken mit Blick auf seinen Wohnort Augustfehn. „Es ist eine ganz andere Region und eine andere Herausforderung, wirtschaftlich vielleicht nicht so stark“, sagte Hemken gestern. Die Region Mittelweser, die sowohl die Landkreise Diepholz und Verden als auch Osterholz-Scharmbeck umfasst, habe sich hervorragend entwickelt: „Eine gesunde AOK-Region.“

Dennoch: Welche Herausforderungen sieht der neue Chef Andre Kerber? „Die Versorgungsstruktur so organisieren, dass sie qualitativ hochwertig bleibt, das Geld besser verteilen“, antwortete Kerber. Der ambulante und der stationäre Bereich müssten besser miteinander organisiert und gestaltet, Synergieeffekte genutzt werden.

Im Blick hat Kerber vor allem die Bedürfnisse der Kunden vor Ort – aus Erfahrung. Denn der 37-Jährige leitete zehn Jahre lang den Privatkundenbereich bei der AOK in Oldenburg, außerdem ein Kunden-Call-Center mit besonderem Anspruch. Im Einsatz sei dort hoch qualifiziertes Personal, erläuterte der neue Regionaldirektor. Der Kernpunkt: schnelle Klärung der Kundenwünsche statt Weiterleitung.

Ob Ostfriesland oder Mittelweser – eine Herausforderung haben die beiden Regionen gemeinsam: den demografischen Wandel. „Wir wollen dazu beitragen, dass die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum auch in der Zukunft gesichert ist“, betonte Hemken – und verwies auf den Sitz im Zulassungsausschuss bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Verden. Für Ärzte, so Hemken, müsse es ein „vernünftiges Einkommen“ geben. Den Sitz im Zulassungsausschuss wird sein Nachfolger übernehmen.

Unabhängig davon: Welches Projekt will Kerber als erstes anpacken? „Ankommen“, schmunzelte er. Große Firmenkunden möchte er ebenso kennen lernen wie seine Mitarbeiter – und vor allem die „Kernprozesse“, sprich die Strukturen seiner Regionaldirektion.

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