Firma Funke und Kreissparkasse unterstützen die Twistringer Tafel / Ersatz für elf kleine Truhen / Wunsch nach Hubwagen

Neue Kühlzelle senkt auch den Stromverbrauch

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Freude über die großräumige Kühlzelle in der Twistringer (v.l.): Ulrike Rehling-Laur, Torsten Lehmkuhl, Rolf Siemers, Henning Diephaus und Manfred Korthe. ·

Twistringen - Von Theo Wilke. Knapp ein Dutzend kleinere Kühltruhen waren bislang nötig, damit die Twistringer Tafel ausreichend Lebensmittel für Bedürftige vorhalten konnte.

Seit einigen Wochen verfügt die gemeinnützige Einrichtung an der Westerstraße über eine energieeinsparende fünf mal drei Meter große Kühlzelle im Wert von mehreren tausend Euro. Ermöglicht haben diese Anschaffung die Kreissparkasse und das Unternehmen Funke.

„Wir bekommen inzwischen schon sehr viel Kühl- und Tiefkühlware. Nun ist das wesentlich praktischer und besser zu händeln“, freut sich Ulrike Rehling-Laur, Geschäftsführerin des Trägervereins Lebenswege, über die neue gebrauchte Kühlzelle für die Tafel. Und Organisator Rolf Siemers, der die Anschaffung angestoßen hat, , ergänzt: „Jetzt haben wir für die Zukunft erstmal ausreichend Kühlraum.“ Die Doppelkammer-Kühlzelle stammt aus einer Bäckerei und wurde zuletzt im einem Lager in Drentwede aufbewahrt.

Den finanziellen Grundstock lieferte Ende 2012 die Kreissparkasse im Rahmen ihrem Jubiläumsspendenaktion, berichtet Manfred Korthe, Sparkassenchef in Twistringen. Immerhin 1 500 Euro flossen nach der Bewerbung des Vereins Lebenswege für die Tafel.

Firma Funke vermittelte schließlich die Anschaffung der Kühlzelle, eigene Techniker montierten und installierten, nach dem Aufbau durch Tafel-Ehrenamtliche, kostenlos die elektronische Steuerung. Funke-Geschäftsführer Henning Diephaus sagte gestern auch gleich mögliche anfallende Reparaturen zu. Kältetechnik-Meister Torsten Lehmkuhl, Ansprechpartner für die Tafel, auf Nachfrage: „Im Vergleich zu den bisherigen kleineren Truhen verbraucht die Kühlzelle erheblich weniger Strom.“ Im ersten Raum lagert Kühlschrank-Ware, im Raum dahinter Tiefkühlkost.

Die Twistringer richteten 2004 die erste Tafel in der Region ein. Heute werden, jeweils dienstags und donnerstags Lebensmittel an bedürftige Menschen ausgegeben. Im vergangenen Jahr an insgesamt 6284 Haushalte. Dies macht knapp 9880 Erwachsene und sogar 4460 Kinder aus. Pro Woche waren es zwischen 250 und 350 Haushalte.

Die Twistringer Tafel beliefert aufgrund eines Kooperationsvertrages auch die Bassumer Tafel. Dort wurden 2012 rund 2700 Haushalte, davon 4088 Erwachsene und 1104 Kinder versorgt.

Rehling-Laur für die Ehrenamtlichen: „Wir sind weiterhin auf Spenden angewiesen, um beispielsweise die Unterhaltungskosten für unsere Fahrzeuge zu decken.“ Schließlich würde sich die Tafel auch über Hubwagen-Spenden freuen, zur Arbeitserleichterung.

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