Weseloher Holdkroogspeeler proben ihr neues Stück „Huusbesöök“ / Premiere am 19. Februar

„Du musst nur lauter nuscheln“

„Mein bester Freund“: Da prosten sich Magnus Heitmann (zweiter von links) und Arne Wachendorf zu, während Daniel Bade (links) und Britt Schumacher nur staunen können.

Bruchhausen - WESELOH (gru) · Die Wände des Bühnenaufbaus sind noch nicht tapeziert. Dafür sitzt der Text aber schon recht gut. „Du musst nur lauter nuscheln“, kommt die Anweisung aus dem Off. Die Weseloher Holdkroogspeeler sind nach den Aufführungen ihres Kindertheaterstücks fleißig dabei, ihre neue Komödie „Huusbesöök“ einzustudieren. Premiere ist am Freitag, 19. Februar.

Während Magnus Heitmann, der in dem Stück die Hauptrolle des „Oliver Thomsen“ spielt, leere Chipstüten auf der Bühne verteilt, stopft sich Britt Schumacher ein extra angefertigtes Kissen unter die Bluse: Schließlich muss sie die hochschwangere „Gaby Miniewski“ spielen. „Bist du aber schnell dick geworden“, kommen aus allen Richtungen liebevolle Kommentare.

Unterdessen probiert Daniel Bade Brillengestelle aus: „Die ist ja wie für dich gemacht“, befinden seine Mitstreiter schließlich beim Anblick eines dicken, dunklen Gestells. „Da muss noch Fensterglas rein“, befindet Spielleiterin Elke Behrens, dann ist der Auftritt von „Doktor Bromberg“ perfekt.

Die Verwechslungskomödie „Huusbesöök“ von Wolfgang Binder proben die Laienschauspieler seit einigen Wochen mit Volldampf. Der Dreiakter erzählt die Geschichte von Oliver, der von seinem Zechkumpan Carsten Fricke (gespielt von Arne Wachendorf) in ein Netz aus Lügen verstrickt wird, aus dem es kaum noch ein Entrinnen gibt. Nicht nur Olivers Chef Bromberg rückt ihm auf die Bude, sondern etliche andere Besucher – von der ewig meckernden Nachbarin Schulze-Rehwinkel (dargestellt von Brigitte Sante) bis hin zur schwerhörigen Oma (Karin Meyer).

In weiteren Rollen agieren Rolf Benger und Renate Bremer als Herr und Frau Thomsen sowie Anreas Ahlers als Olivers Ehefrau Ulrike. Aus der Bühne entsteht das Wohnzimmer eines Reihenhauses mit etlichen Türen; da müssen die Bühnenbauer Wilfried Bröer und Helmut Koppe noch mächtig Hand anlegen. Hildegard Geist, für die Kostüme zuständig, hat auch noch alle Hände voll zu tun.

„Wo kriegen wir denn nur alte Bettlaken her? Heutzutage hat man ja nur noch Frottee-Spannbettlaken“, fragt sich Renate Bremer. Doch auch für dieses Problem wird es bis zur Premiere eine Lösung geben . . .

Karten gibt es noch für fast alle Vorstellungen: am Freitag, 19. Februar, um 19 Uhr (inklusive Schlachteplatte-Essen), am Sonnabend, 20. Februar, um 19 Uhr (mit Grünkohlessen), am Sonntag, 21. Februar, um 14.30 Uhr (mit Kaffee und Kuchen). Am Sonntag, 28. Februar, gibt es um 14.30 Uhr ebenfalls eine Vorstellung (wieder mit Kaffee und Kuchen); zudem am Mittwoch, 3. März, um 19.30 Uhr, am Freitag, 5. März, um 19.30 Uhr, sowie am Sonnabend, 6. März, um 14.30 Uhr (noch einmal mit Kaffee und Kuchen). Die Aufführung am Sonntag, 7. März, um 9.30 Uhr (mit Frühstücksbüfett) ist bereits ausverkauft.

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