Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh gibt Tätigkeitsbericht ab / „Externe Planer für die Sulinger Straße“

„Müssen mehr in die Werbung gehen“

H. Schierloh.
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H. Schierloh.

Bassum - Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh wünscht sich für den Bereich der Sulinger Straße die Hilfe von externen Planern.

Diese Bitte teilte er kürzlich den Mitgliedern des Finanzausschusses im Rahmen seines Tätigkeitsberichtes mit. „Unsere Anregungen werden leider nicht so angenommen, wie wir es uns wünschen“, erläutert Schierloh den Hintergrund. Experten von außen könnten da helfen. Veränderungen erhofft sich der Wirtschaftsförderer vor allem hinsichtlich des zunehmenden Leerstandes. Dazu müssten die Besitzer allerdings „notwendige Investitionen tätigen“.

Ansonsten konnte Heinz Schierloh mit guten Nachrichten aufwarten: Reibungslos funktioniere die Zusammenarbeit mit den hiesigen Betrieben und mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises. 20 Betriebe hätte er im vergangenen Jahr aufgesucht, um Sorgen und Nöte abzufragen. Sehr großen Stellenwert genieße die Fördermittelberatung. Einige Betriebe haben bereits gebaut oder planen eine Erweiterung. Die Zahl der Arbeitsplätze konnte leicht erhöht werden. Diesjähriges Ziel sei, die Ansiedlung von Gewerbe zu forcieren. Dabei soll die WISEG helfen, die Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft. Das Gremium kümmere sich unter anderem um den An- und Verkauf von Gewerbe- und Bauland. „Die WISEG arbeitet nach dem Drei-Säulen-Prinzip“, so Schierloh und nennt „Bestandssicherung, Erweiterung und Neuansiedelung“. Der Wirtschaftsförderer ist überzeugt: „Wir müssen mehr in die Werbung gehen mit unseren Standortfaktoren – gute Anbindung, Bahnhof, Kindergärten, Schulen und viel Grün.“

Positives gäbe es auch aus dem Handwerk zu berichten. Schierloh: „Die Firmen sind gut aufgestellt.“ Das würden die Arbeitslosenzahlen bestätigen. Die Arbeitslosenquote in Bassum liege bei 3,6 Prozent, also weit unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Im Oktober 2011 seien in Bassum 323 Personen ohne Arbeit gewesen, davon waren nur 41 unter 25 Jahren.

In Bassum bilden 60 Betriebe aus. Der Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit Schulen und Firmen zusammen, um jungen Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu helfen. Im vergangenen Jahr gab es einen Ausbildungstag in der Schule. Firmenchefs hatten sich Zeit genommen, um Schülern die unterschiedlichen Berufe vorzustellen und Fragen zu beantworten. Auch Bewerbungstraining stand auf dem Lehrplan. Diese Zusammenarbeit soll fortgeführt werden. Erst kürzlich gab es einen Berufsfindungsabend für Eltern.

Derzeit bereitet sich der Wirtschaftsförderer auf die „AktiBa“ vor. Weitere Aufgaben sind die Mitarbeit in der „WIR“ und im Kommunalverbund.

In diesem Jahr soll die Breitband- und LTE-Technik vorangebracht werden. · al

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