Probleme heute nicht auszuschließen

Müllabfuhr kämpft sich durch den Schnee

LANDKREIS (sdl) · „Bisher hat alles geklappt“, zog Andreas Nieweler als Geschäftsführer der AWG („AbfallWirtschaftsGesellschaft“) gestern eine erste Winterbilanz. Zwar hätten die Entsorgungsfahrzeuge bis zu eineinhalb Stunden länger für ihre Touren gebraucht, „aber wir hatten bis Mittwoch Abend die volle Entsorgungsleistung“.

Ob das so bleibt, ist fraglich. Weitere Schneefälle auf die teilweise stark vereisten Straßen würden die AWG vor Probleme stellen. Grund: Es gebe bereits jetzt Rückmeldungen von den Fahrern, dass einige Straßen nicht geräumt seien und die Fahrbahn außerdem durch parkende Autos eingeschränkt sei.

Deshalb will der AWG-Geschäftsführer nicht ausschließen, dass heute einige Mülltonnen ungeleert stehen bleiben. Die AWG versuche alles, so versprach Nieweler, die Entsorgung „so weit wie möglich und verantwortbar zu machen“. Zu bedenken sei dabei, dass ein Entsorgungsfahrzeug 200 000 Euro koste. Die Entscheidung, eine stark vereiste oder verschneite Straße zu befahren oder nicht, müssten die Fahrer vor Ort treffen.

Wohin mit dem Abfall, wenn die Tonne ungeleert am Straßenrand stehen bleibt? Bei Bio-Abfall sei das zurzeit wohl kein Problem, antwortete der Geschäftsführer. Restmüll könnten die Bürger bei der nächsten Tour in Säcken neben die graue Tonne stellen. „Wir versuchen, das dann mitzunehmen“, so Nieweler. Da die AWG Seitenlader einsetze, sei das nicht ganz so einfach: „Der Fahrer muss jedes Mal aussteigen.“ Was wieder zu Zeitproblemen führen würde. Die Bürger hätten aber auch die Möglichkeit, die Restmüllsäcke auf den Wertstoffhöfen in Aschen, Bassum und Maasen abzugeben.

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