Erste Anhebung im Tourismusverband seit 2002 / „Initialzünder sein“

Mitgliedsbeiträge steigen

Lemfoerde - BROCKUM · Im Tourismusverband Dümmerland (TVD) gibt es eine neue Beitragsstruktur, die ab sofort für die 130 Mitglieder gilt. Für den vom Vorstand festgelegten Entwurf sprach sich nach Diskussion die Mehrzahl der anwesenden Mitglieder bei der Versammlung im Scheunen-Café in Brockum aus.

2013 wurde der Vorstand von den Mitgliedern beauftragt, ein Konzept zur Beitragserhöhung vorzulegen. Dieses präsentierte er nun. Demnach würden mittelfristig etwa 30 Prozent mehr Beiträge benötigt, das entspreche etwa 10 000 Euro pro Jahr. „Damit erhöhen wir unsere Schlagkraft, können gegenfinanzieren und auch als TVD Initialzünder für Projekte sein“, erklärte Vorsitzender Thorsten Finke. Mit dem zusätzlichen Mitteln könne auch der Druck auf Politik, Verwaltung und Behörden erhöht werden.

„Beiträge sind immer ein schwieriges Thema und als Gewerbeverein brauchen wir eine Steffelung“, sagte Finke. Die bisherigen Beiträge hätten seit 2002 gegolten und seien damit seit zwölf Jahren unverändert. Da die bisherige Staffelung als gerecht angesehen wurde, biete sich eine prozentuale Erhöhung durch alle Beitragsgruppen an, so dass vom Grundsatz der Beitragsberechnung nach Kapazitäten des Mitglieds nicht abgewichen werden solle.

Der Mindestbetrag liegt nun bei 200 Euro, wobei individuelle Internet-Verlinkungen darin enthalten sind. Fördermitglieder wie Institutionen und Vereine ohne Internet-Darstellung werden auch weiterhin individuell eingestuft. Statt Betten werden bei der Berechnung aufgrund der einfacheren Nachvollziehbarkeit nun Wohneinheiten zugrunde gelegt.

Die Mitglieder werden in die Kategorien Beherbergungsbetriebe, Gruppenunterkünfte, Campingplätze, Gastronomie, touristische Dienstleister und sonstige Förderer eingeteilt. Der Beitrag richtet sich unter anderem danach, ob das jeweilige Gewerbe als Erst- oder Zweitbranche geführt wird und bei Campingplätzen oder in der Gastronomie, wieviel Plätze beziehungsweise Sitzplätze vorhanden sind. Bei Beherbungsbetrieben richtet sich der Beitrag nach der Anzahl der Wohneinheiten.

Karsten Dittmer zeigte sich mit der Beitragsgestaltung nicht zufrieden. „Die Staffelung ist nur schwer nachzuvollziehen, die Relationen sind nicht gesund.“ Er regte an, die Beiträge im Bereich der Gastronomie stärker zu erhöhen. Nach dem vorgeschlagenen Konzept sei laut Dittmer bei Gastronomen die Beitragserhöhung prozentual geringer, umso mehr Sitzplätze sie anbieten könnten.

„Wir wollen alle auf die Reise mitnehmen und haben versucht, die Beitragsgestaltung bestmöglich hinzudrehen“, erläuterte Finke.

Die Mehrheit der Anwesenden wollte die Sätze im Bereich der Gastronomie nicht erhöhen und sprach sich für den vorgelegten Entwurf aus. · hkl

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