Großer Bahnhof zum 75-Jährigen

Für die Mitbürger durchs Feuer

Viel Prominenz unter den Gratulanten zum 75-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bramstedt (v.l.): Ortsvorsteher Helmut Zurmühlen, Fachbereichsleiter Helmut Kautz, Bürgermeister Wilhelm Bäker, Ortsbrandmeister Edwin Stütelberg, sein Vertreter Gerd Ritterhoff, Kreisbrandmeister Carsten Schlung, Theo Garrelts als stellvertretender Stadtbrandmeister und Horst Husmann, scheidender Stadtbrandmeister.

Bramstedt - (bbk) · „Der 6. Juli 1999 stellt für mich einen der wichtigsten Termine in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bramstedt dar. Denn an diesem Tage ist unsere Jugendfeuerwehr aus der Taufe gehoben worden. Auch sie feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen“, strahlte Edwin Stütelberg, Ortsbrandmeister der Jubi-läumswehr, am Freitagabend zu Beginn des Kommers im Bramstedter Hof.

Unter den 150 geladenen Gästen befanden sich unter anderen Bürgermeister Wilhelm Bäker, Kreisbrandmeister Carsten Schlung, Stadtbrandmeister Horst Husmann, sein Stellvertreter und designierter Nachfolger Theo Garrelts, Ortsvorsteher Helmut Zurmühlen, Dorit Schlemermeyer, Mitglied des Feuerwehrausschusses und SPD-Ortsvorsitzende, Fachbereichsleiter Helmut Kautz von der Stadt Bassum sowie das gesamte Stadtkommando.

Edwin Stütelberg konnte Vertreter aller Bramstedter Vereine, der Schule, des Kindergartens und des Fördervereins begrüßen. Auch die DRK-Bereitschaft Bassum war zum großen Jubiläum erschienen, schließlich Vertreter der Ortsfeuerwehren aus Syke und aus Heiligenloh.

Neben der Gründung der Jugendfeuerwehr hob Stütelberg mit dem Bau des Feuerwehrhauses und der Durchführung des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers zwei weitere Meilensteine der 75jährigen Geschichte der Bramstedter Wehr hervor. „Ich hoffe“, so Stütelberg, „dass alles so weitergeht und wir zusammen noch viel bewegen können.“

Kreisbrandmeister Carsten Schlung unterstrich die „stolze Bilanz aktiver Arbeit und Nächstenliebe“ und bezog ausdrücklich die Jugendfeuerwehr mit ein. „Das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager war ein Riesenerfolg“, stellte er fest und wünschte der gesamten Wehr weiter eine gute Entwicklung zum Wohle der Einwohner Bramstedts.

Bürgermeister Wilhelm Bäker betonte, dass die Freiwilligen Feuerwehren im Sicherheitskonzept der Stadt eine zentrale Stellung einnehmen. Sicherheit und bürgerschaftliches Engagement, so Bäker, zeichne die Gesellschaft aus, in der das Ehrenamt, also die Freiwilligkeit ganz oben an stehe. Bäker bedankte sich bei allen, die in den Wehren freiwillige Dienste leisten. „Bramstedt hat schon früh dafür Sorge getragen, auch in Zukunft immer wieder Menschen zu finden, die sich die Last der Mitgliedschaft mit allen Konsequenzen freiwillig auferlegen. Sie gehen fürs Gemeinwesen durchs Feuer.“

„Ich bin stolz auf eure Leistungen“, rief Stadtbrand-meister Horst Husmann der Jubiläumswehr zu. „Wenn eine Gemeinschaft auf der Basis der Freiwillig- und Ehrenamtlichkeit auf ein 75jähriges Bestehen zurückblicken kann, so ist dieses in der heutigen schnelllebigen Zeit schon ein besonderes und bemerkenswertes Ereignis.“ Husmann nutzte die Gelegenheit, sich von seinen Bramstedter Kameraden als Stadtbrandmeister zu verabschieden.

„Der Ort steht voll und ganz hinter seiner Feuerwehr“, unterstrich Ortsvorsteher Helmut Zurmühlen, der stolz darauf verwies, dass man in Bramstedt mit Erfolg durch die Mithilfe aller Vereine in der Lage sei, den Ort zusammen zu halten.

Bevor die Gästeschar zum gemütlichen Teil überging, ehrte Edwin Stütelberg mit Dirk Kothrade, Wilfried Krempig und Wilhelm Stöver noch drei Kameraden, die viele Jahre im Ortskommando mitgearbeitet haben und jetzt in die Altersabteilung entlassen wurden. Als Gründungsmitglied und Alterspräsident sollte Heinz Rehenbrock geehrt werden, der aber aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht an der Feier teilnehmen konnte. Lutz Kattner und Kai Krempig sind für die Herstellung einer reich bebilderten Chronik lobend erwähnt worden. Stütelberg selbst erhielt aus den Händen von Philip Saubert und Marco Stöver als Vertreter der Bramstedter Jugendfeuerwehr noch einen Präsentkorb als Dank für seine großen Verdienste um den Nachwuchs.

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