Eröffnung am Donnerstag / Dreitägiges Fest / Mehr als 100 Modelle ausgestellt

Millioneninvestition für Anhängerzentrum in Dreye

Geschäftsführer Thijs van Eijndhoven (r.) mit Ehefrau Monique in der Ausstellungshalle in Dreye. ·
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Geschäftsführer Thijs van Eijndhoven (r.) mit Ehefrau Monique in der Ausstellungshalle in Dreye. ·

Weyhe - Von Sigi SchrittDer niederländisch-deutsche Anhänger-Hersteller Anssems eröffnet am Donnerstag im Gewerbegebiet Dreye-West mit einem dreitägigen Fest seinen zweiten Anhängerfachmarkt in Deutschland und setzt seine Expansionsoffensive fort. „Das zehn Meter hohe und 90 Meter breite und beleuchtete ‚A‘ bildet ein Eingangstor und ist auch das Kennzeichen der neuen Kette“, sagt Geschäftsführer Thijs van Eijndhoven.

Wer durch das Tor schreitet, dem breitet sich ein Ausstellungsraum von rund 5 500 Quadratmeter aus. Dort zeigt das Unternehmen über 110 Modelle samt Zubehör.

„Man kann alles anfassen und beispielsweise die Qualität eines Laubgitters oder einer Plane selbst prüfen“, sagt van Eijdhoven. Wer möchte, kann sich auf den Boden legen und den Anhänger von unten betrachten. Der größte von ihnen hat eine Ladefläche von mehr als acht Metern. „Niemand muss sich schmutzig machen, denn der Hallenboden ist mit Teppich ausgelegt“, sagt der Geschäftsführer. Auch das gehöre zum Konzept. Ausgewählte Anhänger können Interessierte rund um die Uhr wie in einem Setzkasten auf zwei Ebenen besichtigen. Vom höchsten Punkt haben Besucher Gelegenheit, durch Fenster in die Ausstellungshalle zu schauen, um einen Überblick zu gewinnen. Die ausgestellten Modelle sind mehrfach im Lager. An Lager und Showroom schließt sich außerdem eine Werkstatt mit einem modernen Rollenprüfstand an.

„Unsere Anhänger produzieren wir in den Niederlanden, in Frankreich und in drei Werken in Deutschland mit Rohr- und Flachbett-Laser, Schweißroboterstraße und Abkantpresse“, sagt Thijs van Eijndhoven. Alle Achsen stammen von einem deutschen Hersteller, sagt er. In Kürze werden auch Pferdeanhänger in das Programm aufgenommen. „In Bad Bentheim entsteht dafür ein High-Tech-Polyesterwerk.“

Das Familienunternehmen in zweiter Generation ist nach eigenen Angaben auf Expansionskurs – weitere Standorte sollen maximal 200 Kilometer von einander entfernt sein. „Zwölf Grundstücke sind bereits gekauft“, sagt der Geschäftsführer. Nach Bad Bentheim und Weyhe sollen in den nächsten zwei Wochen Eröffnungen in Kaltenkirchen und Paderborn folgen.

Welchen Summe Anssems in den Standort der Wesergemeinde investiert hat, mochte Thijs van Eijndhoven nicht verraten – nur soviel: „Es ist ein Millionenbetrag“.

Für Weyhe sucht er Personal: Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Monteure. Das fünfköpfige Team soll wachsen. „Nach oben ist noch viel Luft“, sagt der Geschäftsführer und hofft auf eine gute Balance zwischen Männern und Frauen. Wenn Team und Geschäft etabliert seien, könne man im nächsten Schritt auch über Ausbildungsplätze nachdenken.

Dankbar ist van Eijndhoven auch für die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Diese hätte bei dem Baugenehmigungsverfahren gut geholfen. Den Standort in unmittelbarer Nähe des A1-Anschlusses Dreye/Arsten bezeichnet van Eijndhoven als „ideal“.

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